IMG-20171118-WA0023

Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. FSG Donzdorf/Geislingen 34:26 (20:10)

HSG-Frauen zurück in der Spur

Mit einem deutlichen Sieg über die Gäste, die in den letzten drei Jahren kein Spiel in Mannheim verloren hatten, kehrten die Flippers am Samstag auf die Erfolgsspur zurück. Sie sicherten sich in der heimischen Richard-Möll-Halle wieder zwei Punkte und manifestieren damit den ersten Tabellenplatz.

Nach anfäglichem Widerstand der Gäste (4:3/8.), die mit kleinem Kader angereist waren, erspielten sich die HSGlerinnen sehr rasch einen Vorsprung von 9:3 Toren, den sie nach zwanzig Spielmiunten auf 16:6 ausbauen konnten. Zu diesem Zwischenergebnis steuerte Anne Wild, heute mit insgesamt sieben Treffern erfolgreichtste Werferin für die HSG, die letzten vier Tore bei. Spritzig, konzentriert und treffsicher präsentierte sich das Team von Peter Jano am heutigen Heimspieltag und zur Halbzeit lag man bereits mit 20:10 Toren in Führung.

Die gute Vorstellung setzte sich auch nach Wiederanpfiff fort und über 23:12, 25:14 und 27:16 konnte man den großen Vorsprung weiter behaupten. Nun wurde auch munter durchgewechselt, wodurch der Spielfluss ein wenig ins Stocken geriet. Mit dem sicheren Sieg im Visier ging auch die Leistungsbereitschaft ein wenig nach unten und so “gönnte” man den Gästen zum Schluss noch drei Treffer in Folge zu einem doch überzeugenden 34:26 Endstand.

Allemal ein tolles Ergebnis”, freut sich Peter Jano, “allerdings hätten wir in der zweiten Hälfte mit dem gleichen Tempo wie in Durchgang eins gehen müssen. Dann wäre das Spiel noch höher ausgegangen”.

Am nächsten Wochenende steht als vorletztes Hinrundenspiel die Begegnung zweiter Teams aus der Tabellenspitze an. Die Flippers erwarten den Tabellendritten, die SG Kappelwindeck/Steinbach, den ehemaligen Verein unserer Spielerin Monja Lorenz. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt und so wird man im Derby Nord- gegen Südbaden alles dran setzen, um zwei Punkte zu ergattern.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 5, Cora Goldmann 4/1, Monja Lorenz 1, Sarah Riedel, Carmen Ringler 3/2, Anke Schalk, Jennifer Schlipf 1, Nadine Titze 2, Caro Trummer 1, Caroline Vreden 6, Nina Wendler 4, Anne Wild 7

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 3:2, 10. 8:3, 15. 11:46, 20. 16:6, 25. 18:8, 30. 20:10, 35. 23:12, 40. 25:14, 45. 28:16, 50. 32:19, 55. 33:23, 60. 34:26

7-Meter 3/3 – 5/4

Zeitstrafen 2 – 3

stella vredi

Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. FSG Donzdorf/Geislingen

Samstag, 18.11.2017, 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Mannheim-Seckenheim

HSG-Frauen vor Heimspiel gegen die FSG Donzdorf/Geislingen

Nach dem unnötigen Unentschieden letzten Samstag in Pforzheim wird für das kommende Spiel eine Trotzreaktion im HSG-Lager erwartet. Während der Trainingswoche hat man keinesfalls seine Wunden geleckt, sondern – im Fokus auf die anstehende Begegnung – hart gearbeitet, auch an der eigenen Motivation. Da die letzten beiden Heimspiele keine Glanzleistung der Flippers waren, wollen die HSG-Frauen nun wieder was gut machen, für sich und für ihre Fans.

Mit der FSG Donzdorf/Geislingen erwartet man einen ernst zu nehmenden Gegner aus dem Mittelfeld, der mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 10:10 Zählern anreist und derzeit auf dem achten Tabellenplatz rangiert. Die HSG steht punktgleich mit Bönnigheim und Pforzheim an der Tabellenspitze und hat aktuell 15:5 Punkte vorzuweisen.

Im Januar 2017 war es das erste Spiel, das Peter Jano als neuer Trainer der Flippers gegen die Mannschaft der FSG Donzdort/Geislingen von Trainer Hans-Jürgen Beutel coachte und mit einem Auswärtssieg gleich einen guten Einstand hatte.

Dieses positive Premierenergebnis möchte man nun auch zuhause wiederholen und will die nächste Begegnung motiviert und engagiert in Angriff nehmen, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Flippers wünschen sich einen starken Zuschauerzuspruch und lautstarke Anfeuerung von den Rängen. So kann das Vorhaben mit den treuen Fans im Rücken sicher gelingen.

Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle.

IMG-20171112-WA0000

TG 88 Pforzheim vs. HSG Mannheim 26:26 (11:14)

Starke Vorstellung bis fast zum Schluss – aber letztendlich reicht es nur zu einem Unentschieden

Mit der Schlusssirene und einem letzten Treffer der Gastgeber, ausgerechnet von Stefanie Kurstak, einer ehemaligen HSGlerin, hat man am Samstag Abend einen wohlverdienten Sieg verspielt. So reichte es nur zu einem 26:26 Unentschieden.

Krankheitsbedingt war man nur mit einer „Rumpftruppe“ in die Goldstadt gefahren, aber die wenigen mitgereisten Fans erlebten eine starke und spannende Vorstellung mit einer ordentlichen Portion Kampfgeist. “Am Ende war dann einfach die Luft raus. Zwei Spielerinnen mehr auf der Bank und wir hätten den hart erarbeiteten Vorsprung wahrscheinlich auch gegen Ende über die Zeit gebracht”, so Peter Jano. “Aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen: sie haben alles gegeben, der Teamgeist war da, die Mädels sind Vollgas gegangen, aber nach 50 Minuten war halt die Luft raus.”

Die beiden Nordbaden-Teams lieferten sich in der ersten Hälfte ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften lagen meist gleich auf oder einen Treffer in Front, wobei die Führung immer wechselte. Erst zur Halbzeitpause konnte sich Mannheim durch Treffer von Cora Goldmann und Nadine Titze erstmals mit drei Toren absetzen und beim Stand von 11:14 wurden die Seiten gewechselt.

Hoch motiviert kam die Jano-Sieben aus der Kabine und nach fünf Spielminuten im zweiten Durchganng lag man bereits mit fünf Toren in Führung. Nach sieben Minuten beim 15:19 nahm Jano eine Auszeit, um seinen Spielerinnen, eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. Caro Vreden und Anne Wild erhöhten danach auf 15:21, worauf Pforzheim seinerseits ein Timeout forderte. Bis zum 16:22 durch Jennifer Schlipf konnte man die Goldstädterinnen auch noch auf Abstand halten, doch der Kräfteverschleiß machte sich nun – bei nur zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank – bemerkbar und innerhalb von drei Minuten hatte Pforzheim zum 20:22 aufgeholt. Jetzt legte Peter Jano die letzte grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Der Anschlusstreffer durch Pforzheim zum 21:22 erfolgte jedoch auf dem Fuss. Zehn Minuten vor Spielende vergab Mannheim noch einen Siebenmeter, was dann auch, nach einem Foul von Caro Vreden, mit einem verwandelten Siebenmeter für Pforzheim bestraft wurde. Jetzt war der Ausgleich wieder hergestellt und das Zwischenergebnis von 22:22 Toren leuchtete jetzt in großen Lettern auf der Anzeigetafel. Im Endspurt konnten die Flippers jeweils ein Tor vorlegen, das Pforzheim mit dem Ausgleich beantwortete. titze 2Zwei Minuten vor Spielende wurde Nadine Titze, die bis dahin acht Tore geworfen hatte und heute erfolgreichste Torschützin der HSG war, mit einer Zwei-Minuten-Strafe vom Spielfeld geschickt. Wieder erzielte Pforzheim per Siebenmeter den Ausgleich zum 25:25. Und auch die letzte Spielminute blieb hoch brisant: wieder gelang Mannheim – nun bis zum Spielende in Unterzahl – durch Cora Goldmann ein Führungstreffer. Doch ausgerechnet Steffi Kurstak, machte die Arbeit der Flippers zunichte, als sie mit dem Schlusspfiff ihrer Mannschaft das Unentschieden rettete.

Somit führt Mannheim, punktgleich mit Bönnigheim und Pforzheim, aktuell wieder die Tabelle an.

Weiter geht es mit drei Heimspielen in Folge: am nächsten Samstag gegen den Neunten, die FSG Donzdorf/Geislingen, die mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 10:10 Zählern anreist.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 1, Cora Goldmann 6/2, Monja Lorenz 1, Anke Schalk, Jennifer Schlipf 4, Nadine Titze 8/1, Caroline Vreden 3, Anne Wild 3/1

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 3:3, 10. 4:5, 15. 8:7, 20. 9:8, 25. 11:12, 30. 11:14, 35. 14:18, 40. 15:19, 45. 17:22, 50. 21:22, 55. 23:23, 60. 26:26

7-Meter 4/4– 6/4

Zeitstrafen 6 – 3

anke vs. bönnigheim

Vorschau BWOL TG 88 Pforzheim vs. HSG Mannheim

Samstag, 11.11.2017, 18.00 Uhr in der Sporthalle beim Fritz-Erler-Gymnasium

HSG-Frauen fahren zum Spitzenspiel nach Pforzheim

Eine harte Nuss zu knacken gilt es für die HSG-Frauen um Peter Jano nach der englischen Woche, die die Flippers mit einem Sieg und zwei Niederlagen beendet haben. Am kommenden Samstag reisen sie nun zu einem weiteren Spitzenspiel nach Pforzheim.

Laut Momentaufnahme sind die Mannschaften an der Tabellenspitze dicht aufgestellt und wetteifern um Punkte, so auch die beiden Tabellennachbarn auf Platz zwei und drei, die HSG Mannheim und die TG 88 Pforzheim, die beide mit 14:4 Zählern antreten. Deshalb verspricht die nächste Partie der Mannheimerinnen eine interessante und brisante Partie zu werden, zumal die Flippers auch gegen ihre ehemalige Spielerin, „Wirbelwind“ Stefanie Kurstak, antreten werden.

Ob wir gegen Pforzheim bestehen können, hängt von der gesamten Mannschaftsleistung am Samstag ab“, weiß Peter Jano. „Wir hatten diese Woche im Training grippebedingt einige Ausfälle zu beklagen und ich weiß noch nicht, in welcher Formation wir auflaufen können.“ Auf alle Fälle wieder gefragt ist absoluter Teamgeist, der mit Sicherheit vorhanden ist, sowie von Anfang an hohe Konzentration und gute Abwehrleistung. Mehr Spritzigkeit nach vorne und Treffsicherheit sind obendrein wünschenswert.

peter

Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. HSG Strohgäu 20:23 (9:16)

Mannheim kassiert seine zweite Niederlage

Es sollte und wollte nicht klappen am Sonntag Nachmittag beim jüngsten Heimspiel der Flippers. Am Ende galt es, eine Niederlage zu akzeptieren und die Handballfrauen der TSG Seckenheim sollten sich nun rasch auf die nächsten Aufgaben konzentrieren, ohne groß zu hadern.

In den ersten zehn Spielminuten wurde man von wieselflinken Gäste regelrecht überrannt. Schnell führten diese mit 2:5 Toren und erhöhten auf 2:7 und 3:8. Nach zehn Minuten leuchtete ein 4:8 auf der Anzeigetafel. Danach tat sich fünf Minuten gar nichts mehr, bis die Strohgäuer auf 4:10 erhöhten. Im Minutentakt traf dann endlich wieder Mannheim und man kam auf 8:10 (20.) heran. Wer jetzt glaubte, dass die Flippers ins Spiel zurückgefunden hatten, sah sich getäuscht. Der kleine Hoffnungsschimmer, der kurz aufflackerte, erlosch genauso schnell wieder und mit einem 5:0-Lauf erhöhten die Gäste auf 8:15. Mit einem Pausenstand von 9:16 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte setzte sich die Misere fort. Die Würfe auf das gegnerische Tor gingen entweder daneben, waren zu wenig kraftvoll oder wurden von einer glänzend haltenden Torfrau im gegnerischen Kasten pariert. Es klappte einfach zu wenig, auch die Rückraumspielerinnen haderten mit ihrem Wurfpech. rintheim - jennyEin schöner Lichtblick heute war Jennifer Schlipf auf der Linksaußen-Position, die zwei Tore erzielte und während ihres Einsatzes auch unermüdlich und erfolgreich in der Abwehr rackerte. Über 12:18, 14:21 und 15:22 blieb man insgesamt jedoch weit hinter seinen Möglichkeiten und den Erwartungen zurück. In den letzen zehn Minuten stellte Peter Jano auf doppelte Manndeckung um. Und tatsächlich konnte man den Gegner so doch etwas aus der Ruhe bringen und auf vier Tore verkürzen (18:22/55.). Doch auch dies war nur ein kurzes – und leider auch zu spätes – Aufflackern und nach sechzig Minuten hieß der vorläufige Endstand 19:23. Nach der Schlusssirene wurde noch ein Freiwurf gewährt, den Caroline Vreden passgenau im gegnerischen Gehäuse unterbrachte und somit ein leicht geschöntes Ergebnis von 20:23 Toren stand.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann, Henrike Fink 2/1, Cora Goldmann 4, Monja Lorenz, Carmen Ringler, Jennifer Schlipf 2, Nadine Titze, Caro Trummer 3/1, Caroline Vreden 5, Nina Wendler, Anne Wild 4

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 2:5, 10. 4:8, 15. 4:8, 20. 7:10, 25. 8:15, 30. 9:16, 35. 11:17, 40. 13:29, 45. 13:20, 50. 15:21, 55. 18:22, 60. 20:23

7-Meter 4/2– 5/4

Zeitstrafen 5 – 2

rintheim - vredi

Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. HSG Strohgäu

Sonntag 05.11.2017, 16.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Mannheim-Seckenheim

HSG Mannheim erwartet engagierten Aufsteiger

Nachdem die Flippers am Mittwoch wieder einen Auswärtssieg gegen den TSV Heiningen feiern konnten, stehen sie vier Tage später erneut auf der Matte. Am Sonntag gibt ein engagierter und kampfbereiter Aufsteiger seine Visitenkarte in der Seckenheimer Richard-Möll-Halle ab.

Die HSG Strohgäu ist mit Schwung und auch überzeugend in die Runde gestartet und steht mit 10:6 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Die Partie am Sonntag wird daher alles andere als ein Selbstläufer, aber Peter Jano und seine Mädels blicken optimistisch auf das nächste Spiel. Gerade in der letzten Begegnung konnten die Mannheimerinnen mit einer starken Abwehr glänzen und auch das Angriffsspiel bekommt langsam Struktur. Die Jano-Sieben ist auf einem guten Weg und hat für Sonntag einen weiteren Sieg anvisiert.

IMG-20171101-WA0035

Frauen 1 | BWOL TSV Heiningen vs. HSG Mannheim 17:21 (9:12)

Baden-Württemberg-Oberliga Frauen TSV Heiningen vs. HSG Mannheim 21:17 (9:12)

HSG Mannheim jubelt wieder

Vier Tage nach der knappen Heimniederlage gegen Wolfschlugen, dürfen die HSG-Frauen wieder jubeln. Den Württemberg-Liga-Aufsteiger TSV Heiningen konnte man am Mittwoch klar mit 17:21 Toren besiegen.IMG-20171101-WA0036

Das erste Tor durch den Gastgeber beantwortete Caroline Vreden für die HSG noch in der gleichen Spielminute mit dem 1:1 und 2:1. In weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Über 4:4 und 6:6 konnte Heiningen immer wieder ausgleichen, nachdem Mannheim jeweils ein Tor vorgelegt hatte. 

Es war gerade eine Viertelstunde gespielt und Henrike Fink hatte ihren ersten Treffer erzielt, als diese wegen eines Fouls beim Gegenstoß auch schon disqualifiziert wurde und Heiningen erneut per Siebenmeter aufschloss. Jetzt nahm Peter Jano bei Stand von 7:7 seine erste Auszeit. Wieder trat Mannheim durch Caro Trummer und Carmen Ringler in Vorlage, doch auch diese Treffer wurden – wie gehabt – wieder durch einen Ausgleich zum 8:8 und 9:9 beantwortet. Hannah Edelmann, Anne Wild und Nina Wendler brachten die Flippers anschließend zwei Minuten vor dem Pausensignal mit 9:12 Toren in Führung und hatten ihrem Team erstmals ein wenig Luft nach oben verschafft. Dieses Zwischenergebnis nahm man dann auch mit in die Halbzeit.

Hoch motiviert kamen beide Teams aus den Kabinen. Frenetisch angefeuert von einer riesigen Fangemeinde erzielte Heiningen nach Wiederanpfiff den ersten Treffer zum 10:12, doch im weiteren Spielverlauf lag Mannheim dann meist mit drei oder vier Toren vorne und dominierte das Spiel. titze 2Zehn Minuten vor Schluss erzielte Nadine Titze dann den ersten Fünf-Tore-Vorsprung zum 13:18 für die Flippers. Sie war es schließlich auch, die die letzten drei Treffer zum 16:21/60. warf, bevor Heiningen nach der Schlusssirene den Endstand zum 17:21 im Mannheimer Tor unterbrachte. 

Dank einer grandiosen Abwehrleistung und starken Torwartleistungenkappelwondeck – die zur Siebenmeterabwehr eingewechselte Stella Gudenau hat heute drei Strafwürfe pariert – wurde der gegnerische Angriff in Zaum gehalten. Und auch mit der Angriffsleistung durfte man heute zufrieden sein: “Wir sind auf einem guten Weg und das Spiel nach vorne bekommt immer mehr Struktur”, freute sich Peter Jano nach dem Spiel. “Wir haben diszipliniert und taktisch gut gespielt und uns als super Teamplayer präsentiert”.

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 2, Henrike Fink 1, Cora Goldmann 1, Monja Lorenz, Carmen Ringler 1/1, Anke Schalk 1, Jennifer Schlipf, Nadine Titze 4, Caro Trummer 4, Caroline Vreden 5, Nina Wendler 1, Anne Wild 1

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Rolf Bellmann (Physio), Alex Lampert und Nathalie Schützdeller

Torfolge:

5. 3:2, 10. 4:5, 15. 6:7, 20. 8:8, 25. 9:11, 30. 9:12, 35. 10:12, 40. 12:14, 45. 13:16, 50. 13:18, 55. 15:19, 60. 17:21

7-Meter 6/3 – 2/1

Zeitstrafen 2 – 6


rintheim - bank

Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. TSV Wolfschlugen 26:27 (13:15)

Wolfschlugen stellt Mannheim ein Bein

Nichts zum Jubeln hatte der bis dahin ungeschlagene Spitzenreiter beim Heimspiel in der Richard-Möll-Halle, das mit 26:27 Toren knapp verloren ging. Der TSV Wolfschlugen, der als Tabellenvierter angereist war, stoppte erstmals die Serie der Flippers.

Von Beginn an lagen die spielfreudigen Gäste in Führung und erst in Spielminute zwölf gelang es Nadine Titze per Siebenmeter den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen. Bis zum 9:8 lag dann die HSG vorne, was den Gästetrainer zu einer Auszeit veranlasste. Danach egalisierte Wolfschlugen zum 9:9 und zur Halbzeit trennte man sich mit 13:15 Toren.

Noch war alles offen und der dünne Vorsprung leicht einzuholen. Caro Trummer holte auch gleich nach Wiederanpfiff zum Zwischenstand von 15:15 auf, doch danach zog der TSV, begünstigt von einer Zeitstrafe gegen Caro Trummer und Anne Wild, schnell auf 15:19 davon. Das reichte Peter Jano, um seinerseits die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen, doch in der Folge kam man nicht mehr als auf drei Tore heran und nach zehn Minuten im zweiten Durchgang hatte Wolfschlugen sogar fünf Tore vorgelegt (17:22/40.). In den nächsten zehn Minuten warf Cora Goldmann ihre vier Tore, davon zwei Siebenmeter für die HSG und man kam zum 23:25 ran. Jano forderte nach dem 23:26 zehn Minuten vor Spielende erneut eine Auszeit, um seine Spielerinnen final einzuschwören. Aber erst siebzig Sekunden vor Schluß netzte Henrike Fink den finalen Treffer zum 26:27 ein, mehr war den Flippers heute nicht vergönnt.

Man hat gemerkt, dass Mannheim die “Prinzenrolle” heute so gar nicht lag oder man hatte einfach nur eine schlechten Tag erwischt und Wolfschlugen, die befreit aufspielen konnten und die Schwächen der Gastgeberinnen für sich zu nutzen wussten, das glücklichere Händchen.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 1, Henrike Fink, Cora Goldmann (4/3), Monja Lorenz, Anke Schalk 2/1, Jennifer Schlipf, Nadine Titze 3/3, Caro Trummer 6/1, Caroline Vreden 3, Nina Wendler 2, Anne Wild 2/1

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 1:3, 10. 3:4, 15. 7:6, 20. 9:9, 25. 11:11, 30. 13:15, 35. 15:17, 40. 17:22, 45. 20:24, 50. 23:26, 55. 25:27, 60. 26:27

7-Meter 10/9– 8/6

Zeitstrafen 4 – 7

rintheim - jenny

Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. TSV Wolfschlugen und TSV Heiningen vs. HSG Mannheim

 

Samstag, 28.10.2017, 17.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Mannheim-Seckenheim

TSV Wolfschlugen zu Gast in der Richard-Möll-Halle

Nach sechs erfolgreichen Spielen in Folge erwarten die HSG-Frauen zu Hause das Team vom vom TSV Wolfschlugen. Aus der Metropolregion Stuttgart reisen die “Hexenbanner-Mädels” in die Metropolregion Rhein-Neckar, um in der Richard-Möll-Halle ihre Visitenkarte abzugeben. Das Team von Rouven Korreik ist gut in die Runde gestartet und steht momentan auf einem guten Mittelfeldplatz mit 8:4 Punkten. Auch die Jano-Sieben hat bisher alles richtig gemacht, jedoch ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Deshalb gilt es, trotz den bisherigen Erfolgen, noch einiges besser zu machen, vor allem in der Chancenverwertung. Aber Jano bleibt Optimist:: “Jedes Spiel ist eine Herausforderung und ich weiß, was die Mädels können und ich hoffe, dass wir die Richard-Möll-Halle am Samstag in einen “Hexenkessel” verwandeln werden!”

Mit ihren treuen Fans im Rücken, wollen die Flippers am heutigen Samstag ihre Serie fortsetzen.

Weiter geht es am Mittwoch, 01.11.2017, mit meinem Auswärtsspiel gegen einen starken Aufsteiger. Der TSV Heiningen belegt mit 8:6 Punkten den siebten Tabellenplatz und darf sich am kommenden Wochenende „schonen“. Für die HSG-Frauen gilt die gleiche Vorgabe wie gegen Wolfschlugen: Konzentration bei der Chancenverwertung und konsequentes Abwehrspiel.

 

monja

Frauen 1 | BWOL SG Muggensturm/Kuppenheim vs. HSG Mannheim 24:28 (12:10)

456

HSG Mannheim weiterhin ungeschlagen

In einer fair gespielten und von dem jungen Schiedsrichtergespann, Larissa Flegel und Katharina Seiter vom TV Reichenbach, sehr gut geleiteten Partie haben die Flippers die Oberhand behalten und führen weiterhin verlustpunktfrei die Tabelle an.

Nach einer 3:5-Führung durch die HSG – es waren erst sechs Minuten gespielt – stellte sich wieder das altbekannte Wurfpech bei den Jano-Schützlingen ein. Und nach der ersten Viertelstunde musste man die Führung abgeben. Die Gastgeber glichen zum 7:7 aus und legten zum 9:7 vor. Zehn Minuten vor der Pause war dann auch die erste Auszeit fällig. Nachdem die SG eine Minute vor dem Halbzeitsignal sogar mit drei Toren in Führung gegangen war, verkürzte Nina Wendler zum 12:10 Pausenstand. Dass dieser Treffer die Moral der Mädels wieder ein Stück weit hob, darüber waren sie die mitgereisten Fans einig. Und auch Peter Jano fand in der Kabine wohl die richtigen Worte: “Ich habe den Mädels gesagt, dass sie vorne konzentrierter und entschlossener und in der Abwehr konsequenter spielen müssen, wenn sie sich nicht selbst schlagen wollen”. So kamen die Mannheimerinnen trotz Rückstand motiviert aus der Halbzeitpause.

Nina Wendler, die vor der Halbzeit das letzte Tor erzielte, verkürzte gleich nach Wiederanpfiff auf 12:11. Mit Treffern von Caroline Vreden und Anke Schalk kam man immer bis auf ein Tor heran. Den Ausgleich schaffte dann Henrike Fink mit Ihrem Treffer zum 15:15 und setzte gleich das 15:16 drauf. Auch das 17:18 und das 17:20 gingen auf Finks Konto, die mit diesen vier wichtigen Toren wieder Schwung in die Angriffsmaschinerie der HSG brachte. Nach einer von Mu-Ku genommenen Auszeit erhöhten Caroline Vreden und Cora Goldmann auf 17:22. Fünf Tore Vorsprung hatte man sich in der ersten Viertelstunde im zweiten Durchgang erspielt. Warum dann die Leistungskurve beinahe genauso schnell wieder nach unten ging, erklärten sich die Zuschauer so: es wurde nicht mehr richtig durchgespielt und die Hast bei den Abschlussversuchen mit Fehlwürfen, die an der Latte oder neben dem Tor landeten, bestraft. Zehn Minuten vor Schluß war der Gastgeber wieder in Reichweite, so dass Peter Jano beim 20:22 eine Auszeit nehmen musste. Die Gegnerinnen schlossen danach zum 21:22 auf und die letzten Spielminuten schienen noch mal zu einer Zitterpartie zu werden. Aber bis zur 56. Minute hatte man per Siebenmeter-Tor durch Carmen Ringler, die neu zur HSG gestoßen ist, und heute ihre Einstand gab, wieder drei Tore vorgelegt. Jetzt gab Peter Jano in einer letzten Auszeit seine finalen Anweisungen. Anne Wild erhöhte zum 22:26 und zum 23:27, ehe Caro Trummer eine Sekunde vor dem Abpfiff den letzten Treffer zum 24:28 Endstand erzielte.

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann, Henrike Fink 4, Cora Goldmann 1, Monja Lorenz, Sarah Riedel, Carmen Ringler 3/2, Anke Schalk 4, Jennifer Schlipf, Caro Trummer 4/1, Caroline Vreden 5, Nina Wendler 2, Anne Wild 5

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 3:4, 10. 3:5, 15. 6:7, 20. 8:7, 25. 10:9, 30. 12:10, 35. 15:14, 40. 17:19, 45. 17:22, 50. 20:22, 55. 22:24, 60. 24:28

7-Meter 3/3 – 3/3

Zeitstrafen 2 – 0