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Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. SG Heidelsheim/Helmsheim 24:25 (14:13)

HSG muss erneut eine knappe Niederlage einstecken

Wieder hat es nicht gereicht, das Zünglein an der Waage ist nicht zugunsten der Flippers ausgeschlagen. Glücklos in der Chancenverwertung unterlagen sie zum Schluss mit 24:25 Toren. Dabei stand es zehn Minuten vor Spielende es noch Unentschieden, doch dann fehlte der HSG der letzte Biss und auch der Kampfgeist blieb auf der Strecke.

Das erste Tor der Partie erzielte Hannah Edelmann für die HSG Mannheim, doch dann mussten die Flippers innerhalb von nicht ganz zwei Minuten drei Gegentreffer einstecken. Zwar egalisierte Mannheim in der Folge immer wieder, doch Heidelsheim/Helmsheim behielt weiterhin die Nase vorne. Nach dem 9:10 durch Caroline Vreden wurden leichtsinnig zwei Siebenmeter vergeben, doch Caroline Vreden legte nach und erzielte in Spielminute zwanzig erneut einen Ausgleich, diesmal zum 10:10. Angefangen hatte Peter Jano mit einer offenen Abwehr, dann auf 3:3 umgestellt. Doch erst bei einer 5:1 Deckung kam sein Team besser ins Spiel. Denn von da an lag das HSG-Team in Front, führte zwischenzeitlich sogar mit drei Toren (14:11 durch Cora Goldmann).

Mit einem knappen Vorsprung von 14:13 wechselte man schließlich die Seiten.IMG-20180219-WA0008

Über 19:16 und 21:17 durch Nathalie Schützdeller, die heute nach langer Verletzungspause ihr Comeback feiern durfte, bewiesen die Flippers noch kurz Heimstärke, doch im Endspurt entglitt Mannheim schließlich jeglicher Kampfgeist. Mit fünf Toren in Folge übernahm die SG nun wieder die Führung zum 21:22. Noch einmal gelang der Ausgleich, zehn Minuten vor Schluss erzielte Anne Wild per Siebenmeter das 22:22. Die Gäste legten auf 22:23 und in der Folge scheiterte Mannheim erneut vom Siebenmeterpunkt. Die Antwort der SG folgte auf den Fuss, fünf Minuten vor Schluss musste man das 22:24 hinnehmen. Mit dem 24:25 Endstand war man dann endgültig bedient. Wieder hatte man viele Chancen ausgelassen und vier Siebenmeter in den Sand gesetzt. Die vielen technischen Fehler haben der HSG schlussendlich den Sieg gekostet.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 4, Henrike Fink 2, Cora Goldmann 3/2, Monja Lorenz 3, Carmen Ringler, Anke Schalk 2, Nathalie Schützdeller 1, Caroline Vreden 3, Nina Wendler 1, Anne Wild 5/2

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

7-Meter 7/3– 6/6

Zeitstrafen 1 – 0

mannschaftsfoto 1

Sonntag 18.02.2018, 16.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Mannheim-Seckenheim

Ihre Chancen nutzen wollen die Flippers um Peter Jano bei ihrem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag. Trotz Personalsorgen streben sie einen Punktgewinn an.

Es wird nicht einfach”, schaut Jano nicht ganz unbekümmert auf die nächste Partie. “Noch immer sind wir nicht komplett, doch wir werden alles dran setzen, endlich wieder Punkte gut zu machen.”

Im Hinspiel ging die HSG nur denkbar knapp mit 21:22 Toren als Sieger aus der Partie hervor. Das wird die SG nun umso mehr anstacheln, ihrerseits Leistung zu zeigen. Nach dem letztwöchigen Sieg gegen Schlusslicht Brombach steht Helmsheim/Heidelsheim nun mit 12:20 Zählern auf dem elften Tabellenplatz. Mannheim – nach dreiwöchiger Spielpause – hat als einziges Team der Liga noch ein Spiel Rückstand zu den anderen Mannschaften und belegt mit 18:12 Punkten aktuell Platz sieben der Rangliste. Mit einem Sieg könnte man dem Tabellenvierten, dem HSG Strohgäu, der mit 20:12 Punkten dasteht und am Wochenende gegen den Zweiten, die TG 88 Pforzheim, aufläuft, aber schon “auf die Füße treten”. Es müssen einfach nur Punkte her!

Gefragt sind am Sonntag deshalb bedingungsloser Siegeswillen und Kampfbereitschaft. Mit einer ordentlichen Portion Teamgeist sollte das Vorhaben dann auch umsetzbar sein.

auszeit vs. bönnigheim

Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. TSV Bönnigheim 22:24 (9:13)

Flippers enttäuschen in Richard-Möll-Halle

Wie viele ungenutzte Chancen und Fehlpässe verträgt ein Spiel? So viele, wie die HSG-Frauen letzten Samstag produzierten auf jeden Fall nicht, wenn man gewinnen will. In keinem Teil des Spiels konnten die HSGlerinnen vor eigenem Publikum überzeugen.

Dabei hatte man sich fest vorgenommen als Gewinner vom Platz zu gehen, nachdem man den Gästen im Hinspiel souverän zwei Punkte abgeluchst hatte.

Doch das Vorhaben entpuppte sich als reines Wunschdenken. Von Anfang an dominierte die Mannschaft aus Bönnigheit das Spielgeschehen. Mannheim versiebte im Angriff so ziemlich alles, traf wieder einmal mehr Latte und Pfosten, anstatt das Torinnere. Schon nach zehn Spielminuten nahm Peter Jano die erste Auszeit. Danach verkürzte Nina Wendler auf 4:5 und Anke Schalk hielt mit dem 5:6 und 6:7 ihre Mannschaft im Anschluss, aber nach dem 7:8 durch Caroline Vreden und 9:10 durch Cora Goldmann war es mit dem Traum vom Anschluss erst mal vorbei und Bönnigheim verabschiedete sich mit einem satten Vorsprung von 9:13 Toren in die Halbzeitpause.

Bis zum 12:16 behaupteten die Gäste auch noch klar die Führung. Nach einer zweiten Auszeit, die Mannheim gefordert hatte, ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft und man holte kontinuierlich Tor um Tor auf, bis nach dreiundvierzig Minuten endlich der erste Ausgleich geschafft war, der zweite Treffer von Anne Wild, die sich heute mit drei Toren in die Torschützenliste eintragen konnte. Jetzt wurde es in der letzten Viertelstunde doch noch mal spannend und die Zuschauer hofften auf einen guten Ausgang. Das 18:18 erzielte Carmen Ringler und wieder egalisierte Anne Wild zum 19:19. Mit dem 21:20 durch Nina Wendler ging man dann sogar in Führung, doch die hatte sich schnell wieder gedreht und fünf Minuten vor Schluss stand es 21:22. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Monja Lorenz verwandelte Bönnigheim einen Siebenmeter zum 22:23 und krönte mit dem 22:24 zwei Sekunden vor Spielende seinen Auswärtssieg in Seckenheim.

Wenn schon in der Chancenverwertung nicht viel klappt und Fehlpässe im Angriff dominieren, muss zumindest die Abwehr stehen. Aber auch die hat nur zweitweise vollständig funktioniert.

Jetzt hat das Team um Peter Jano wieder einmal drei Wochen Zeit, bis die nächste Begegnung, ins Haus steht. In dem Nachbarschaftsderby dürfen die HSGlerinnen nichts anbrennen lassen, wenn sie gegen die SG Helmsheim/Heidelsheim gewinnen wollen. Dort hat man der SG mit dem 21:22 einen hart erkämpften Sieg abgetrotzt. Deshalt: Zeit zum Wunden lecken wird nicht bleiben. Schon in dieser Trainingswoche steht harte Arbeit auf dem Programm. Es sind alle gefordert! Ob die Kranken und Verletzen bis dahin wieder ins Spielgeschehen eingreifen können, steht noch in den Sternen.

Und noch ist nichst verloren. Nach Minuspunkten ist man noch punktgleich mit dem Tabellenvierten, hat aber ein Spiel weniger auf dem Konto. Also Mädels, “Kopf hoch”, am eigenen Willen arbeiten und Gas geben!

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Kendra Little (Tor) 1, Hannah Edelmann, Henrike Fink, Cora Goldmann 4, Monja Lorenz, Carmen Ringler 3, Anke Schalk 2, Caroline Vreden 5, Nina Wendler 4/3, Anne Wild 3

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 1:3, 10. 3:5, 15. 5:7, 20. 7:10, 25. 9:12, 30. 9:13, 35. 11:14, 40. 13:16, 45. 18:18, 50. 20:19, 55. 22:22, 60. 22:24

7-Meter 4/3– 9/5

Zeitstrafen 3 – 4

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Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. TSV Bönnigheim

Samstag, 27.01.2018, 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Seckenheim

HSG-Frauen vor erstem Heimspiel in der Rückrunde

Vom Rückrundenauftakt in Allensbach haben die Flippers einen verdienten Punkt mit nach Hause gebracht, während Bönnigheim zu hause zwei Punkte gegen Helmsheim/Heidelsheim abgeben musste. Am Wochenende sollen es zwei Punkte werden, die Mannheim auf der Habenseite notieren will. Denn für den nächsten Samstag gibt es nur ein Ziel: durch Team- und Kampfgeist gemeinsam gewinnen.

Das Hinspiel konnten die Handballerinnen der HSG Mannheim souverän und auch in der Höhe verdient mit 23:32 für sich entscheiden. Und mit der richtigen Einstellung kann ein weiterer Sieg durchaus drin sein. Deshalb schaut Peter Jano auch optimistisch auf die nächste Partie, warnt jedoch: „Bönnigheim wird stark dagegenhalten, denn der erste Erfolg unter dem neuen Trainer Branko Dobricic steht noch aus. Wir müssen uns auf jeden Fall in jeder Beziehung zum letzten Spiel noch steigern, wenn wir den Anschluss an die ersten Drei nicht verlieren wollen.“

Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle.

anke vs. allensbach

Frauen 1 | BWOL SV Allensbach II vs. HSG Mannheim 24:24 (15:11)

Punktgewinn in Allensbach

Einen Punkt brachten die HSG-Frauen um Peter Jano von ihrem ersten Rückrundensspiel vom Bodensee mit heim an den Neckar in Seckenheim.

Mit kleinem Kader war man am Sonntag Morgen Richtung Bodensee gestartet und so konnte Peter Jano auch nur elf Akteurinnen, davon drei Torfrauen, auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Die Liste der verletzten und Krankenständler ist lang… . Wieder aktiviert wurde für dieses Spiel Shirinoy Rakhmatova, die sich dankenswerterweise spontan bereit erklärte, mit den Mannheimerinnen aufzulaufen. Außerdem freute sich Jano über Neuzugang, Sarah Kral, die im Tor gleich eine starke Leistung hingelegt hat.

Nach der ersten wenig überzeugenden Hälfte können wir uns über den Punkt nur freuen”, so Jano nach dem Spiel ”und ganz vielleicht wäre sogar ein Sieg drin gewesen.”

Eigentlich war man an diesem Sonntag auch gut ins Spiel gestartet, doch nach dem 2:1 und 3:2 herrschte Stillstand im Mannheimer Angriffsspiel. Über 5:2 und 6:2 – auch eine früh genommene Auszeit konnte Mannheim nicht auf die Sprünge helfen – hatte der SVA nach zehn Spielminuten auf 7:2 und 8:2 vorgelegt. Und Allensbach hielt den Abstand auch bis zur zwanzigsten Minute. Zwei Siebenmeter hatte man auch schon vergeben, doch dann holte Mannheim kontinuierlich auf. Anke Schalk, achtfache Torschützin, hatte außerdem bei den Strafwürfen das Tor genau anvisiert und verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt. So kam man auf 12:9 und 13:10 heran. Dreißig Sekunden von dem Pausensignal hatte Allensbach allerdings schon wieder auf 15:10 vorgelegt und nur durch einen weiteren erfolgreich im gegnerischen Tor platzierten Siebenmeter trennte man sich mit 15:11 in die Kabinen.

Nachdem im ersten Durchgang viel daneben gegangen war, insgesamt mussten fünfzehn Latten- oder Pfostentreffer notiert werden, lief es in Durchgang zwei deutlich besser.

Zehn Minuten nach Wiederbeginn nahm Peter Jano beim Stand von 19:15 eine Auszeit und Caro Vreden und Anke Schalk verkürzten darfaufhin auch prompt auf 19:17. Monja Lorenz traf zum 20:18 und Schalk und Edelmann brachten mit dem 20:19 und 21:20 ihr Team endgültig in Schlagdistanz. Gleich zwei Treffer steuerte Anne Wild fünf Minuten vor Schluss bei und erzielte somit den ersten Ausgleich zum 23:23. Danach hatte der Gastgeber nur noch einmal Torglück und Caro Vreden sicherte gleich darauf mit dem 24:24 Mannheim den wohlverdienten Punktgewinn. Auch die letzten zwei Spielminuten brachte Mannheim noch über die Zeit, nachdem Anne Wild für den Rest des Spiels mit einer Zeitstrafe auf die Bank geschickt wurde.

Eine tolle Leistung in Halbzeit zwei: Mannheim hat sich nicht aufgegeben und durch Beharrlichkeit und Biss einen Punkt gerettet.

Allensbach wurde schnell abgehakt und schon auf der langen Heimfahrt konzentrierte sich der erfahrene Übungsleiter schon auf den nächsten Gegner. Am Samstag, 27.01.2018, haben die HSGlerinnen den TSV Bönnigheim zu Gast, der gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim am vergangenen Wochenende zuhause eine Niederlage einstecken musste. Und zuhause gibt es für die Flippers dann nur ein Ziel: gemeinsam gewinnen. Mit ihren treuen Fans im Rücken wollen sie die nächsten Punkte sammeln.

Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 3, Cora Goldmann Monja Lorenz 3, Shirinoy Rkhmatova, Anke Schalk 8/3, Nadine Titze , Caroline Vreden 6, Anne Wild 2/1

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 5:2, 10. 7:2, 15. 10:5, 20. 11:6, 25. 12:8, 30. 15:11, 35. 16:12, 40. 19:15, 45. 20:17, 50. 21:19, 55. 2323, 60. 24:24

7-Meter 5/3– 5/3

Zeitstrafen 0 – 4

rike vs. allensbach 2016-2017

Vorschau BWOL SV Allensbach II vs. HSG Mannheim

Sonntag, 21.01.2018, 16.30 Uhr in der Riesenberg Sporthalle in Allensbach

Handballerinnen der HSG Mannheim vor Rückrundenstart

Zum Rückrundenbeginn herrscht in der baden-württemberigischen-Oberliga der Handballerinnen weiterhin Spannung um die vorderen Paltzierungen.

Die Handball-Frauen der TSG Seckenheim hatten sich vor der Winterpause mit einem vierten Tabellplatz ins neue Jahr verabschiedet.

Inzwischen hat bei einigen Mannschaften die Rückrunde bereits begonnen und Mannheim startet nach fünfwöchiger Spielpause am Samstag, 21.01.2018 von Platz fünf in die zweite Spielzeit. Die punktgleichen ersten beiden Plätze belegen, bei einem Spiel mehr, Wolfschlugen und Kappelwindeck/Steinbach, dahinter rangieren Pforzheim sowie Heiningen, die ebenfalls schon das erste Rückspiel absolviert hat, mit zwei bzw. einem Zähler Abstand.

Zum ersten Spiel im neuen Jahr geht es auch gleich auf lange Auswärtsfahrt an den Bodensee, zum SV Allensbach II. Der Saisonauftakt im September gegen den nächsten Gegner war zwar letztendlich überzeugend geglückt und man siegte in heimischer Halle mit 28:21 Toren, hatte aber erst spät in der zweiten Hälfte die Weichen für dieses doch deutliche Ergebnis stellen können.

Nachdem Allensbach letzte Woche beim Auswärtsspiel gegen die SG Helmsheim/Heidelsheim gepatzt hat, will der Bundesliga-Nachwuchs am Sonntag Abend gegen Mannheim diese Niederlage wieder wett machen.

Natürlich hat auch Mannheim vor, eine überzeugende Vorstellung zu geben und will zu den Leistungen, wie man sie zu Saisonbeginn gezeigt hat, zurück kommen. Kein leichtes Unterfangen, was sich die Schützlinge von Peter Jano vorgenommen haben, zumal in der Winterpause wieder einmal nicht alle Trainingszeiten optimal genutzt werden konnten, da keine Halle zur Verfügung stand.

Es liegt an uns, wie wir den Kampf am Sonntag annehmen werden“, so Peter Jano. „Vor allem in der Abwehr müssen wir uns enorm rein knien und auch nach vorne Durchschlagskraft beweisen.“ Auf jeden Fall wird es am Sonntag schon ein richtungsweisendes Spiel sein: „Wenn wir nach oben wollen, müssen wir zwei Punkte mit nach Mannheim nehmen.“

Pünktlich um 11.00 Uhr startet am Sonntag der Mannschafts- und Fanbus in der Schwabenstraße in Seckenheim, gegenüber der Turnhalle. Die HSG-Frauen freuen sich über Mitfahrer/innen.

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Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. TuS Ottenheim 28:31 (15:10)

Zum Vorrundenabschluss reicht es nach der letzten Viertelstunde nur für eine Niederlage

Und so müssen die Flippers vor der Winterpause vom “Trepppchen” steigen und sich nach der Hinrunde mit dem undankbaren vierten Tabellenplatz begnügen.

Fünfundvierzig Minuten ging alles gut, aber ein Spiel hat bekanntlich sechzig. Wieso man in der letzten Viertelstunde so einbrach, fragte sich auch Peter Jano, der die Welt nicht mehr versteht.

Dass man in der zweiten Hälfte einundzwanzig Tore kassiert, nachdem der Gegner im ersten Durchgang gerade mal zehn Treffer erzielen konnte, will mir einfach noch nicht in den Kopf.”

Da gbit es sicher viele Faktoren, die bei so einem Leistungseinbruch mitspielen. Sei es die dreiwöchige Spielpause, die die Mannschaft aus dem Tritt kommen lässt, die Trainingsbedingungen aufgrund mangelnder Hallenzeiten oder auch mangelnder Trainingsbeteiligung oder oder… . Vielleicht fehlt auch nur die Konzentration bis zum Schluss?

Denn anfangs lief alles prima: zwar konnten die Gäste erst mal auf 2:3 vorlegen, doch in der fünften Spielminute erzielte Anne Wild den Ausgleich zum 3:3 für die HSG-Frauen und nach zehn Minuten hatte man sich mit einem Zwischenstand von 7:3 Toren einen ersten ansehnlichen Vorsprung verschafft. Die Abwehr ließ den Gästen nicht viele Möglichkeiten und Kendra Little im Tor machte ihre Aufgabe auch sehr gut. So wurden über 11:5 und 13:8 mit einem Halbzeitstand von 15:10 die Seiten gewechselt.

Auch nach Wiederbeginn lief es ordentlich und man konnte den Abstand weiterhin hoch halten. 18:13 stand es nach fünf Minuten, aber nach dem 18:15 in Spielminute vierzig nahm dann Peter Jano ein Auszeit. Die Mannschaft berappelte sich wieder und und erhöhte innerhalb der nächsten Minute auf 20:15. Nach dem 20:17 vergab Caro Trummer den ersten Siebenmeter, machte ihren Fehler aber gleich wieder gut, indem sie den Nachschuss im gegnerischen Tor unterbringen konnte und gleich darauf noch mal traf. Der Fünf-Tore-Abstand war wieder hergestellt, auch bei 23:18 durch Henrike Fink und letztmals beim 24:19. Alles gut soweit, drei Viertel waren gespielt.

Zehn Minuten vor Spielende kamen die Gäste erstmals auf ein Tor heran. Die Abwehr arbeitete nicht mehr konzentriert und auch die Keeperin hatte nachgelassen. Es kam wie es kommen musste, bald hatten die Gegnerinnen den Ausgleich zum 26:26/53 geschafft. Doch damit nicht genug: Mannheim legte noch einimal vor und nach einem erneuten Ausgleich ging Ottenheim fünf Minuten vor Schluss in Führung! 27:28 und 27:29, woraufhin Peter Jano zum dritten Mal die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legte. Zweineinhalb Minuten waren jetzt noch zu spielen. In dieser entscheidenden Phase scheiterte dann Nadine Titze, die bereits drei Treffer erzielt hatte, am Siebenmeterpunkt und Peter Jano kassierte eine Zweiminuten-Strafe, so dass sein Team den Rest des Spiel in Unterzahl zu Enden bringen musste. Mannheim glückte nichts mehr, vom Aufsetzer der übers Tor ging oder ungenauen Pässen und auch die Torfrau schaute nun noch zwei mal hinter sich. 27:31 für Ottenheim 40 Sekunden vor Abpfiff. Über einen verwandelteten Siebenmeter zum 28:31 Endstand konnte sich nun auch niemand mehr freuen.

Weiter geht es erst nach einer langen Winterpause am 21.01.2018. Dann reisen die HSG-Frauen an den Bodensee zum SV Allensbach.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 3, Henrike Fink 3, Cora Goldmann 2, Monja Lorenz 1, Carmen Ringler 1, Anke Schalk 3, Jennifer Schlipf 2, Nadine Titze, Caro Trummer 6/1, Caroline Vreden 3, Anne Wild 3

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger, Rolf Bellmann (Physio) und Nathalie Schützdeller

Torfolge:

5. 3:3, 10. 6:3, 15. 7:4, 20. 11:6, 25. 13:8, 30. 15:10, 35. 18:13, 40. 18:15, 45. 23:18, 50. 25:24, 55. 27:28, 60. 28:31

7-Meter 3/1– 6/4

Zeitstrafen 3 – 3

kenny - st. leon

Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. TuS Ottenheim

Zwei Punkte zum Jahresende sollten drin sein!

Die „Zeba-Damen“ der TuS Ottenheim sind die nächsten Gegnerinnen der Flippers.

Im letzten Hinrundenspiel wird ein zuletzt erstarkter Vorletzter versuchen, den HSG-Frauen Punkte aus der Richard-Möll-Halle zu entführen. Motiviert von ihrem letzten Spiel gegen Wolfschlugen, den aktuellen Erstplatzierten, das nur knapp verloren wurde, wird man viel Rückenwind mit nach Seckenheim bringen.

Doch das sollte die Mannheimerinnen nicht groß kümmern. “Wir haben eine starke Abwehr und vorne müssen wir schauen, dass wir die Dinger rein machen“, gibt sich Peter Jano optimistisch. „An die Siebenmeter-Pleite vom letzten Spiel will ich gar nicht denken. Aber wir hatten jetzt drei Wochen Zeit, unsere Hausaufgaben zu machen.“

Sollte es also gelingen, die Angriffsleistung und Chancenverwertung beim nächsten Spiel etwas zu steigern, sollte man sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden können.

Die Flippers wünschen sich für Samstag eine voll besetzte Richard-Möll-Halle und lautstarke Anfeuerung von den Rängen. Anpfiff ist um 17.00 Uhr.

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Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. SG Kappelwindeck/Steinbach 22:28 (11:13)

Mannheim unterliegt mit “Pauken und Trompeten” gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach

Für viel Wirbel, nicht nur spielerisch, auch mit Stimmung und Lautstärke, sorgte am Samstag Abend die SG Kappelwindeck/Steinbach in der Richard-Möll-Halle in Seckenheim.

Mit großer akustischer Ausrüstüng war der starke Fanblock der Rebländer zu dieser Partie angereist, um ihrer Mannschaft die größtmögliche Rückendeckung zu geben. Auch die HSGlerinnen waren – nicht nur zuschauermäßig – gut vorbereitet für dieses Spitzenspiel und so startete man auch ansprechend in die Begegenung. Nach zwölf Spielminuten stand es 5:4 für Seckenheim. Durch einen vergebenen Siebenmeter hat man es verpasst, den Vorsprung zu erhöhen, was für diese erste Halbzeit und schlussendlich für das ganze Spiel richungsweisend werden sollte. Die Gäste straften die HSG danach ab und glichen sofort zum 5:5 aus. Im Gegenzug wurden erneut zwei Siebenmeter daneben gesetzt und die Kontrahentinnen kamen nach der ersten Viertelstunde mit dem 5:6 wieder in Front. Noch einmal glückte der Ausgleich, doch der nächste Siebenmeter für die HSG ging wieder in die Arme der gegnerischen Torfrau. Nach dem dem ersten Durchgang hatte man sage und schreibe sechs Siebenmeter in den Sand gesetzt und musste mit einem mageren, aber doch noch offenen und Zwischenstand von 11:13 Toren in die Halbzeitpause gehen.peter st.leon monja

So soll es auch sein, in einem Spitzenspiel. Eine spannende und auf Augenhöhe ausgetragene Partie. Bis dahin alles gut, aber nach Wiederbeginn setzte sich der “Siebenmeter-Fluch” fort: zwei mal scheiterte die HSG zu Beginn der zweiten Hälfte und schnell stand es 12:17 für die Gäste. Auch eine Auszeit konnte die Flippers heute nicht zurück in die Spur bringen. Es war wie verhext. Die Mannschaft blieb heute weit unter ihren Möglchkeiten. Im Angriffsspiel klappte nun gar nichts mehr. Die Fehlpässe häuften sich und vorne wurde viel zu früh versucht, abzuschließen. Über 14:21 und 17:23 kam man zwar zehn Minuten vor Spielende noch mal auf vier Tore heran (19:23) – ein kleiner Lichtblick – , doch in Unterzahl kassierten die HSGlerinnen nun zwei Torte zum 19:25 und fünf Minuten vor Schluss stand schon ein 19:26 zu Buche. Es wurden einfach zu viele Fehler gemacht in dieser Begegnung, zwar auch von den Gästen, aber die HSGlerinnen prodizierten noch mehr. Der Rest vom Spiel, das man besser schnell vergessen sollte, war nur noch Makulatur. Schließlich siegten die jungen Gäste heute verdient mit 22:28 Toren.

Nicht nur Peter Jano zeigte sich enttäuscht, ob der heutigen Vorstellung der HSG-Frauen. Allein die acht vergebenen Siebenmeter haben uns heute das Genick gebrochen”, meint Peter Jano. Und der Stachel sitzt tief. “Wir hätten in der ersten Hälfte bereits die Weichen stellen können, haben uns aber selbst im Weg gestanden.” Und eine bedauernswerte Monja Lorenz, die nun ihren früheren Verein zum Sieg beglückwünschen musste, ärgerte sich ebenso über die Fehler ihres Teams. Doch Anja Ferger, sportliche Leitung Frauen, relativiert: “Diese Spiel war wirklich keine gute Leistung. Aber die Mannschaft ist stark genug, um die Fehler zu ananlysieren und zum nächsten Spiel gegen Ottenheim wieder zu alter Spielstärke zurück zu finden.”

Zum letzten Hinrundenspiel am 16.12.2017 werden die Flippers erst nun recht zeigen wollen, wie anders ein Handballspiel aussehen kann.

monja

Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. SG Kappelwindeck/Steinbach

HSG-Frauen wollen die Tabellenführung verteidigen

Das vorletzte Spiel der Hinrunde stellt die Frauen der Handballabteilung der TSG Seckenheim vor eine große Herausforderung. Immer noch an der Tabellenspitze erwarten die Flippers die Mannschaft der Spielgemeinschaft Kappelwindeck/Steinbach, die mit nur einem Punkt Unterschied der HSG praktisch direkt auf den Fersen steht. Die Rebländerinnen haben in ihrer zweijährigen Zugehörigkeit zur Oberliga einiges erreicht und so spielt das junge Team auch zu Recht ganz oben mit. Trainer Peter Jano bekundet dann auch seinen Respekt gegenüber den Gästen. „Aber ich sehe für uns eine Fifty-fifty-Chance. Entscheidend wird auch sein, wie wir mit der offensiven Abwehr unserer Gegnerinnen klar kommen. Aber mit einer geschlossenen guten Teamleistung kann es gelingen, uns weiterhin ganz oben zu etablieren.“

Auch für „Flipper“ Monja Lorenz wird es am Samstag eine Begegnung der besonderen Art. Gegen die SG tritt sie gegen ihren bisherigen Verein an. „Natürlich freue ich mich, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Ich denke, dass es ein umkämpftes und spannendes Spiel auf Augenhöhe wird. Letztendlich hoffe ich aber, dass wir beide Punkte in der Richard-Möll-Halle behalten.“

Bis zum sechsten Rang tummeln sich die Mannschaften nur mit maximal drei Zählern Differenz und fighten um Punkte. Deshalb bleibt es äußerst spannend und bis zur Winterpause wird es sicher noch einige Überraschungen geben.

Die Flippers wünschen sich für Samstag einen großen Zuschauerzuspruch und lautstarke Anfeuerung von den Rängen.

Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle.