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Frauen | HSG Mannheim vs. TSV Wolfschlugen 28:28 (12:18)

Polloks Debüt geglückt – Flippers holen wichtigen Punkt gegen den Tabellenführer!

Am vergangenen Samstag empfingen die Handballerinnen der TSG Seckenheim die Tabellenspitze TSV Wolfschlugen in der heimischen Halle und konnten ein überraschendes, aber sehr verdientes Unentschieden spielen und damit einen wichtigen Punkt einfahren.
Dabei war der Start in die Partie alles andere als gelungen: Die Flippers taten sich im Angriff sehr schwer, konnten oftmals den Ball nicht vernünftig weiterspielen, was auch zu Abspielfehlern führte. Des Weiteren war wieder einmal die Verwertung vieler klarer Chancen ein Manko.
Auf der anderen Seite nutzten die Gegnerinnen ihre körperliche Überlegenheit und kamen schnell zu einfachen Toren, tanzten die Abwehr aus und behielten die eindeutige Oberhand während der Anfangsphase. So kam es, dass die Seckenheimerinnen in der 16. Minute einer neun Tore Führung hinterher rennen mussten (4:13).
Allmählich spielte sich die Mannschaft ein und wirkte vor allem im Abwehrverhalten souveräner, auch Stella Gudenau brachte nach dem Torhüterwechsel eine nötige Sicherheit in das Spiel, doch kam man nicht wirklich hinterher und trennte sich mit einem 12:18 in die Pause.

Der neue Trainer David Pollok sagte zu dieser Phase: „In den ersten 20 Minuten war die Abwehrleistung einfach schlecht. Wenn dann vorne die Chancen nicht richtig genutzt werden, liegt man halt schnell mit acht Toren hinten. Mir war da klar, dass ich auf Risiko gehen muss.“

Und so stellten die Flippers zum Wiederanpfiff auf eine offensivere Abwehrformation um, was den Gästen prompt Probleme machte.
Das erste Tor der zweiten Hälfte zum 13:18 erzielte Monja Lorenz, was der Startschuss für eine richtig starke Phase der Gastgeberinnen war. Vorne saßen plötzlich beinahe alle Chancen, insbesondere Carla Wiegand auf Linksaußen zeigte dabei eine sehr gute Leistung. Aber auch Cora Goldmann entwickelte sich zu einer der wichtigsten Spielerinnen der Partie: Vorne koordinierte sie das Spiel oder traf gleich selbst mehrmals, hinten hielt sie ihre Abwehr im Griff. Auch Stella Gudenau hielt hinten das Tor bombendicht und bewies ihre Fähigkeiten wieder einmal mit einer überragenden Leistung. Sie parierte nicht nur zahlreiche, sichere Chancen, sondern gleich noch drei Sieben-Meter. So konnten die Gäste in den ersten 13 Minuten gerade mal zwei Tore erzielen.

„Wie mein Team die offensivere Abwehr umgesetzt hat, war einfach sensationell.“ Lobte David Pollok.

Das Spiel schien wie umgedreht, das Team aus Seckenheim funktionierte und spielte sehr harmonisch miteinander, so konnte sich beinahe jeder auf der Torschützenliste eintragen. Und dann geschah das Unglaubliche: nachdem man in der ersten Halbzeit mit neun Toren hinten lag, traf Cora Goldmann in der 43. Minute zum Ausgleich. Wenig später gelang Caro Vreden der erste Führungstreffer zum 21:20.
Von da an wurde die Partie äußerst hitzig und knapp. Keines der Teams konnte sich absetzen, das Spiel blieb fortwährend auf Augenhöhe. In der 48. Minute erhielt Tamara Andreas eine rote Karte aufgrund zu vieler Zeitstrafen. Dann wurde auch Monja Lorenz nach einem unschönen Foul disqualifiziert (52.), worauf die Gäste per Sieben-Meter eine zwei-Tore Führung behaupten konnten. Doch die Seckenheimerinnen gaben den Kampf nicht auf und blieben immer dran, sodass es in der letzten Minute 27:27 stand. Doch dann erzielte Mara Seitzer den Führungstreffer für Wolfschlugen. Es waren noch zehn Sekunden auf der Uhr, da stieg Nathalie Schützdeller hoch, um den finalen Treffer zum Ausgleich zu erzielen, und wurde dabei brutal zu Boden gerissen, was zur nächsten Disqualifikation führte. Dieses harte Eingreifen wurde mit einem Sieben-Meter bestraft. Nadine Titze, die heute alle Strafwürfe souverän verwandelte, behielt die Nerven und netzte auch diesmal ein, womit sie der Mannschaft das mehr als verdiente Ergebnis von 28:28 einbrachte. Doch nach dieser überragenden, zweiten Halbzeit fühlte sich dieses Unentschieden gegen den Tabellenführer wie ein Sieg an und wurde dementsprechend zelebriert.
Nathalie Schützdeller freute sich nach dem Spiel: „Wir haben endlich wieder richtig schönen Handball gespielt. Wenn wir an der zweiten Halbzeit anknüpfen können, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen!“
Somit ist das Debüt von David Pollok geglückt, diese Leistungen machen definitiv Lust auf mehr! Die nächste Chance dazu ist nächsten Samstag um 17 Uhr in der Richard-Möll Halle, in der auch gleichzeitig die Weihnachtsfeier der HSG Mannheim stattfinden wird.

Für die HSG spielten: Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Nathalie Schützdeller (3), Vi Nguyen, Anne Wild (2), Carla Wiegand (4), Leah Ziegler (1), Nadine Titze (7/6), Carmen Ringler, Hannah Edelmann (2), Caroline Vreden (3), Cora Goldmann (5), Monja Lorenz (1)

Trainiert von David Pollok
Betreut von Anke Schalk (verletzt), Rolf Bellmann (Physio), Laura Kettling (Betreuerin)

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Frauen | Trainerwechsel bei den Flippers

Die HSG Mannheim – die Handballabteilung der TSG Seckenheim – trennt sich von Trainer Peter Jano.

Peter Jano übernahm die BWOL Mannschaft vor fast zwei Jahren, nachdem die frühere Trainerin Jeanette Ullrich den Verein verließ. Damals verhalf er dem Team aus einer unglücklichen Lage heraus und war für die erfolgreichen Leistungen der Mädels in der Saison 17/18 maßgeblich verantwortlich. Die Mannschaft sowie die Vereinsverantwortlichen arbeiteten stets gerne mit ihm zusammen.

Doch leider konnte die Mannschaft nicht an den Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen und muss sich zurzeit mit dem vorletzten Tabellenplatz abfinden. Zudem entstand bei den Vereinsverantwortlichen in den letzten Wochen der Eindruck, dass Jano die Mannschaft nicht mehr erreicht. So sieht sich der Verein dazu gezwungen die Zusammenarbeit mit Peter Jano vorzeitig zu beenden. Auch wenn diese Entscheidung allen Beteiligten schwer fiel, ist vor allem in Anbetracht der aktuellen Tabellensituation eine Veränderung notwendig.
Dabei spielte aber die fachliche Kompetenz von Peter Jano nie eine Rolle. Auch zwischenmenschlich wurde er von dem Verein sowie der Mannschaft sehr geschätzt.

Jetzt gilt es die Flippers in Richtung Mittelfeld zu bringen. Durch den Trainerwechsel erhofft man sich neue Impulse und frischen Wind in der Mannschaft. Dieser Aufgabe wird sich ab sofort David Pollok annehmen – kein Unbekannter bei der HSG. Denn er kennt den Großteil der Mannschaft bereits seit Jahren und muss sich demnach nicht gänzlich neu einfinden.

David Pollok stand zuletzt in den Diensten der TSG Friesenheim und sammelte unter anderem dort Erfahrungen im Leistungshandball. Nun kehrt er nach kurzzeitiger Handballpause zurück und freut sich auf der einen Seite auf die neue Aufgabe in Seckenheim, ist sich aber auch der großen Herausforderung bewusst: „Die Mannschaft befindet sich zwar momentan in einer schwierigen Situation, doch ich bin von dem Potenzial des Teams überzeugt.“

Die HSG Mannheim hofft auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit, um vor allem aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen.
Der neue Trainer zeigt sich dabei zuversichtlich: „Ich habe absolut keinen Zweifel daran, dass die HSG Mannheim auch in der nächsten Saison in der BWOL mitspielen wird.“

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Frauen | HSG Mannheim vs. TuS Steißlingen 22:31 (13:12)

Flippers stehen vor Problem

Am Samstag empfingen die Handballerinnen der TSG Seckenheim die TuS Steißlingen und mussten wieder eine deutliche Niederlage verschmerzen.
Doch leider spiegelt das Ergebnis nicht die Leistung der Flippers wieder, da die erste Hälfte klar auf Augenhöhe gespielt wurde.
Das erste Tor der Partie wurde schnell durch Hannah Edelmann erzielt, woraufhin die Gäste lange auf den Anschlusstreffer warten ließen (4. Minute). Auf beiden Seiten wurden einige Chancen vergeben, weshalb sich auch keines der Teams absetzen konnte und man ein sehr ausgeglichenes Spiel verfolgte.
Nadine Titze und Caro Vreden spielten beide eine sehr gute erste Halbzeit, auch Stella Gudenau machte im Tor mal wieder einen sehr souveränen Eindruck.

Nach Wiederanpfiff hatten die Gastgeberinnen geschlafen, während die Gäste geradezu aufblühten: Auf der gegnerischen Seite schien der Start in die zweite Hälfte perfekt zu sein, es saßen die Chancen und die Spielabläufe funktionierten. So konnten die Gäste vom Bodensee nach nur fünf Minuten eine Vier-Tore-Führung für sich behaupten.
Die sehr torgefährliche Spielmacherin Lena Störr machte den HSG-Frauen einige Probleme und auch die Kreisläuferin Anna Hautmann bewies eine gewisse Fallbereitschaft und holte dadurch einige Strafminuten für die Heimmannschaft heraus.
Die Flippers wirkten teilweise ratlos und unsicher, was sich besonders in der sehr durchwachsenen Chancenverwertung und den zahlreichen Passfehlern zum Ausdruck brachte.
In der 40. kam dann nochmal ein Hoffnungsschimmer: Der Gegner erhielt fast zeitgleich zwei Zwei-Minuten Strafen, was die Seckenheimerinnen ausnutzen um auf das 16:17 zu verkürzen. Doch es dauerte nicht lange, da erlangten die Gäste wieder die Oberhand und galoppierten torreich davon.
Auch die Auszeit von Peter Jano (47.) half nicht viel weiter und so musste man dabei zu sehen wie die Flippers das Spiel und sich selbst immer weiter aufgaben. In den letzten fünf Minuten erhielt Cora Goldmann eine rote Karte, anschließend unterlief den Seckenheimerinnen ein unnötiger Wechselfehler, weshalb man kurzzeitig mit vier Spielerinnen agieren musste. Das gab der Partie den Rest, zum Schluss machen die Gäste mit dem 22:31 alles klar und konnten einen verdienten Sieg mit nach Hause nehmen.

Trainer Peter Jano zeigte sich nach dem Spiel äußerst unzufrieden: „Schade, dass wir nur 30 Minuten lang richtigen Handball spielen. Die zweite Hälfte war nicht BWOL tauglich.“

Nun steht das Team von Peter Jano vor einem Problem: Die HSG Mannheim ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der BWOL und demnach eigentlich sehr erfahren, siedelt sich aber nun durch diese Niederlage auf dem 12. und damit vorletzten Tabellenplatz an.
Die Flippers haben nun zwei Wochen Zeit bis das nächste Heimspiel ausgerechnet gegen Tabellenführer TSV Wolfschlugen ansteht.
In dieser Zeit wird das Team nochmal alles versuchen dieses Ergebnis zu vergessen und die volle Konzentration auf das momentane Hauptziel – den Klassenerhalt – zu lenken.

Für die HSG spielten:
Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Nathalie Schützdeller (3), Vi Nguyen, Anne Wild (3), Anke Schalk, Carla Wiegand, Leah Ziegler, Nadine Titze (7/1), Hannah Edelmann (2), Caroline Vreden (6), Cora Goldmann, Monja Lorenz (1)

Trainiert von Peter Jano
Betreut von Laura Kettling

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Vorschau Frauen | HSG Mannheim vs. TuS Steißlingen

Nächstes Heimspiel mit schwerer Aufgabe

Die Handballerinnen der TSG Seckenheim empfangen am Samstag den weit angereisten Gegner aus Steißlingen.
Die Gäste befinden sich zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz mit einem Punktestand von 12:8, dabei konnten sie sechs – teilweise sehr hohe – Siege einfahren, mussten aber auch vier Niederlagen verschmerzen, zuletzt gegen Titelfavoriten TSV Wolfschlugen.
Die Seckenheimerinnen stellen sich auf eine offensive Abwehrformation ein. Des Weiteren wird ein besonderes Auge auf die Spielmacherin Lena Störr sowie auch auf Rückraumspielerin Kim Schmitt geworfen.
Die Flippers selbst konnten beim letzten Spiel leider nur einen Punkt mitnehmen, zeigten doch aber schon deutlich bessere Leistungen in den vergangenen Partien und möchten diese erfolgreichere Spielweise fortführen. Beflügelt von den letzten ergatterten Punkten soll es nun motiviert in dieses Spiel gehen um diesen wichtigen Sieg zu verbuchen, damit sich das Team von Peter Jano endlich dem erwünschten Mittelfeld nähert.
Der Trainer zeigt sich recht zuversichtlich: „Wir sind auf einem guten Weg und müssen uns jetzt von unten nach oben kämpfen.“
Die Mannschaft erwartet ein schweres Spiel, doch diese Liga hat schon oft bewiesen, dass sehr viel möglich sein kann.
Anpfiff ist um 17 Uhr in der Richard-Möll Halle, anschließend kämpfen die Männer 1 gegen den TV Mosbach. Beide Mannschaften zählen auf die Unterstützung ihrer Fans!

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Frauen | SG Heidelsheim/Helmsheim vs. HSG Mannheim 25:25 (10:13)

Schwache Chancenverwertung entscheidet Spiel

Die Handballerinnen der TSG Seckenheim konnten am vergangenen Sonntag einen Punkt gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim ergattern und befinden sich damit leider noch immer im Tabellenkeller.
Der Start in die Partie war alles andere als zufriedenstellend: Das erste Tor fiel per Siebenmeter durch Nadine Titze in der vierten Minute. Der Anschlusstreffer kam dann erst in der achten Spielminute durch Nathalie Schützdeller.
Die erste Halbzeit wurde von einer desaströsen Chancenverwertung auf beiden Seiten beherrscht, dazu kamen zahlreiche, unnötige Ballverluste und Anspielfehler. Letztlich waren die Gäste aus Seckenheim das glücklichere Team in dieser Phase und konnte mit einer drei-Tore Führung in die Pause gehen.
Maßgeblich beteiligt an den wenigen Gegentoren war die Torfrau Sarah Kral, die heute souverän hielt und auch in den letzten Minuten der ersten Hälfte gleich zwei Siebenmeter parierte.
Nach dem Wiederanpfiff kam dann die Wende: Die Chancen wurden verwandelt, die Spielabläufe wirkten konzentrierter und konsequenter. Doch auch der Gegner schien nun treffsicherer und abgezockter zu sein. Insbesondere die beiden Rückraumspielerinnen Selina Röh und Denise Bremer machten es den HSG-Frauen sehr schwer.
In der zweiten Hälfte spielten beide Teams auf Augenhöhe, wobei niemand die Führung für sich behaupten konnte.
Zum Ende erzielte vor allem Nathalie Schützdeller sehr wichtige Treffer und ließ die Seckenheimerinnen nochmal auf den Sieg hoffen.
In den letzten Momenten der Partie wurde es dann sehr hektisch. Die HSG-Frauen lagen mit einem Tor vorne, verspielten aber im Angriff durch einen Fehlpass den Ball und waren nun wieder in der Abwehr gefordert. Selina Röh konnte abermals aus dem Rückraum punkten und so hatten die Flippers noch 20 Sekunden um das Spiel zu entscheiden.
Nadine Titze, die heute wieder ein starkes Spiel machte, stieg hoch um aus der zweiten Reihe den entscheidenden Treffer zu erzielen, doch der Ball landete leider eine Sekunde nach dem Schlusspfiff im Tor. Somit wurde die Partie mit einem Unentschieden abgepfiffen.
Aufgrund der Geschehnisse in den letzten Sekunden war Trainer Peter Jano außer sich und gewisse Differenzen brachten Diskussionsbedarf mit sich.
Doch letztlich entschied nicht dieses eine Tor das Spiel, sondern die verspielte erste Halbzeit und somit ist der Ausgang 25:25 für beide Seiten in Ordnung.
„Wir dürfen uns jetzt nicht weiter über dieses Tor ärgern. Der Punkt war schon mal sehr wichtig für uns, an den Leistungen der zweiten Halbzeit müssen wir jetzt anknüpfen.“ So die erfahrene Spielerin Anke Schalk.
Die nächste Chance um zwei Punkte zu holen, ist nächsten Samstag um 17 Uhr in der Richard-Möll Halle!

Für die HSG spielten:
Stelle Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Nathalie Schützdeller (5/1), Vi Nguyen, Anne Wild (2), Anke Schalk, Carla Wiegand, Leah Ziegler, Nadine Titze (11/7), Hannah Edelmann (1), Caroline Vreden (3), Cora Goldmann (3), Monja Lorenz

Trainiert von Peter Jano
Betreut von Rolf Bellmann (Physio), Laura Kettling (Betreuerin)

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Vorschau Frauen | SG Heidelsheim/Helmsheim vs. HSG Mannheim

Die nächste Herausforderung

Am Sonntag stellen sich die Handballerinnen der TSG Seckenheim ihrer nächsten schweren Aufgabe bei der SG Heidelsheim/Heimsheim.
Der Gegner siedelt sich im direktem Mittelfeld auf dem siebten Platz an mit einem Punkteverhältnis von 9:9. Sie konnten bisher vier Siege und vier Niederlagen einfahren, zuletzt sogar ein Unentschieden gegen den aktuellen Spitzenreiter Wolfschlugen.
Die Gäste aus Seckenheim stellen sich auf eine wache, starke Abwehr ein und haben sich vergangene Woche unter anderem auch darauf vorbereitet. Im Angriff agieren die Gegner sehr konzentriert, spielen Chancen lange aus, wobei insbesondere die beiden Schützinnen Bianca Dehm und Selina Röhr im Auge behalten werden sollten.
Die HSG-Frauen stellen sich auf ein knappes Spiel ein und werden selbst versuchen die Gegner bei der 20-Tore Grenze zu halten.
Zuletzt konnten das Team von Peter Jano einen wichtigen Sieg gegen den VfL Waiblingen II einfahren und befindet sich damit auf dem 11. Tabellenplatz, doch die Seckenheimerinnen sind auf dem richtigen Weg Richtung Mittelfeld und wollen endlich aus dem unteren Drittel heraus. Die Stimmung und die Motivation dafür stimmen und so reisen die Flippers angriffslustig an um die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Bei dieser wichtigen Aufgabe steht Peter Jano der gesamte Kader zur Verfügung, also stehen im Vorfeld die Zeichen schon mal gut.
Anpfiff ist am Sonntag um 15:30 Uhr in der Schwetzinger Straße im nicht weit entfernten Bruchsal. Also kommt vorbei, das Team aus Seckenheim braucht jede Unterstützung!

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Frauen | HSG Mannheim vs. VfL Waiblingen 2 31:26 (19:10)

Der Bann ist gebrochen

Die Handballerinnen der TSG Seckenheim konnten am vergangenen Samstag den ersten Heimsieg der Saison einfahren und ließen somit die heimischen Fans endlich wieder jubeln.
Der erste Treffer fiel schon nach 40 Sekunden für den Gastgeber, woraufhin schnell geantwortet wurde. Doch dann pirschten die HSG-Frauen davon und konnten bald eine 6:1 Führung behaupten, woraufhin der gegnerische Trainer Jan Kugel die erste Auszeit nahm.
Doch die Flippers ließen sich nicht beirren und blieben in den ersten 30 Minunten die souveränere und konsequentere Mannschaft und behielten die Oberhand.
Besonders war dafür die bestens funktionierende linke Achse Schützdeller und Titze verantwortlich. Allerdings war auch jede Menge Glück dabei, da die Gäste doch viele technische Fehler machten und oft die Bälle in die falschen Hände spielten. Dazu fanden die Waiblingerinnen gegen die wache und offensive Abwehr der Flippers kein durch kommen und so konnten sich die Gastgeber mit einer deutlichen 19:10 Führung in die Pause verabschieden.
„Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, wenn wir so die gesamte Partie über spielen, gewinnen wir auch viel öfter.“ So Trainer Peter Jano.
Leider wurden die ersten Minunten nach Wiederanpfiff etwas verschlafen: Zwar eröffnete Anke Schalk die zweite Halbzeit mit dem 20:10, doch anschließend folgte eine Durstrecke von acht Minuten auf Seckenheimer Seite, sodass die Gäste wieder auf vier Tore heran kamen, ehe dann Caroline Vreden, die heute auch wieder ein sehr gutes Spiel machte, auf das 21:16 erhöhte.
Von da an war die Partie knapper und spannender: Der VfL Waiblingen 2, angeführt von der sehr starken Carolin Lösch, kämpfte sich immer wieder zurück ins Spiel und kam zehn Minuten vor Abpfiff auf zwei Tore heran.
Doch die Seckenheimerinnen behielten die Nerven und blieben das stärkere Team. Stella Gudenau zeigte eine solide Leistung und brachte dem Team die nötige Sicherheit. Nadine Titze, die heute überragte, war mit ihren neun Toren im Angriff die wichtigste Stütze.
Zum Ende fehlte dem dezimierten Kader der Gegner wohl die Kraft um weiter dagegen zu halten. In den letzten fünf Sekunden traf Cora Goldmann, für die der Sieg als ehemalige Waiblingerin eine Herzensangelegenheit war, zum verdienten 31:26.
Die HSG-Frauen zeigten insbesondere in der ersten Halbzeit eine viel bessere Leistung als in den vorherigen Partien, was sich unter anderem auch durch sehr schön ausgespielte Chancen bemerkbar machte, und möchte nun da anknüpfen und weiter hart im Training arbeiten.
„Dieser Sieg war wirklich sehr wichtig für uns.“ Freut sich Peter Jano. Die Flippers werden nun all die Euphorie und Motivation mit ins Training und in die nächste Partie nehmen um auch beim nächsten Spiel punkten zu können.

Für die HSG spielte:
Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Nathalie Schützdeller (4/1), Vi Nguyen, Anne Wild, Anke Schalk (5), Carla Wiegand, Leah Ziegler (2), Nadine Titze (9/2), Hannah Edelmann, Caroline Vreden (7), Cora Goldmann (2), Monja Lorenz (2)

Trainiert von Peter Jano
Betreut von Simone Bauer (Physio), Laura Kettling (Betreuerin)

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Vorschau Frauen | HSG Mannheim vs. VfL Waiblingen 2

Showdown in der Richard-Möll-Halle

Nächsten Samstag empfangen die Handballerinnen der TSG Seckenheim den Nachbarn in der Tabelle VfL Waiblingen.
Die Mannschaft um Peter Jano zeigte beim vergangenen Spiel zwar eine insgesamt bessere Leistung als in den vorherigen Partien, ließ aber zum Ende die zwei Punkte zurück. Nun gilt es an diesen Leistungen anzuknüpfen und die Spielabläufe weiter zu optimieren.
In der Trainingswoche wurde wieder hart gearbeitet, außerdem hat sich das Team aus Seckenheim gut auf den Gegner und dessen starken Rückraum vorbereitet und das eigene Spiel darauf abgestimmt.
Eine gute Nachricht ist, dass Anne Wild nach einer Verletzungspause wieder zur Mannschaft zurückkehren wird und so steht Trainer Peter Jano beinahe der gesamte Kader zur Verfügung.
Der Gegner aus Waiblingen teilt sich zurzeit den letzten Platz in der Tabelle mit den Frisch Auf Frauen aus Göppingen. Die Saison verläuft bei dem Absteiger aus der dritten Liga anders als erhofft, da ursprünglich – wie auch bei den Flippers – das obere Drittel als Ziel angegeben wurde.
Die Waiblingerinnen konnten bisher einen Punkt beim Saisonauftakt in Nußloch ergattern und überraschend gegen die SG Schozach-Bottwartal gewinnen. Ansonsten mussten sie viele Punkte abgeben, teilweise auch sehr knapp und unglücklich. Aufgrund dieser Krise ist Trainer Rainer Bay in dieser Woche zurückgetreten und übergibt das Amt an den jungen Co-Trainer Jan Kugel.
Die Flippers rechnen also damit, dass der Gegner besonders motiviert sein wird und setzten alles daran mit einer ähnlichen Einstellung die Partie zu gewinnen.
„Es wird für beide Mannschaften ein Vier-Punkte Spiel, das wir aber auf jeden Fall für uns entscheiden müssen.“ So Spielführerin Caroline Vreden.
Man kann also mit einem spannenden, hitzigen Spiel rechnen, also hoffen HSG-Frauen auf reichlich Unterstützung von den eigenen Fans um aus dem unteren Drittel endlich herauszukommen.
Anpfiff ist um 17 Uhr in der heimischen Halle, anschließend kämpft die erste Männermannschaft gegen den TV Brühl um 19 Uhr. Kommt vorbei!

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Frauen | SG Schozach-Bottwartal vs. HSG Mannheim 28:21 (14:14)

Zum Ende fehlt die Kraft

Am Feiertag reisten die Frauen der HSG Mannheim – die Handballabteilung der TSG Seckenheim – zur SG Schozach-Bottwartal und kassierten die dritte Niederlage in Folge.
Dabei standen die Zeichen eigentlich gut: In der vorherigen Trainingseinheit machten es sich Spielführerin Caroline Vreden sowie Anke Schalk zur Aufgabe den Gegner zu analysieren und so das Team optimal auf die Partie vorzubereiten. Auch die ausgefallenen Spielerinnen von letzter Woche komplettierten das Team, sodass man „nur“ weiterhin auf die verletzte Anne Wild und auch auf Carla Wiegand verzichten musste.
„Uns war natürlich klar, dass die nächsten Spiele wichtig sein werden,“ so Nathalie Schützdeller. Das Team aus Seckenheim strahlte viel Spiellust und Motivation aus, wollte man doch im besten Fall die zwei Punkte mitnehmen und somit aus der kleinen Krise herauskommen.
Die Stimmung und auch die Einstellung stimmten und so spielten die Flippers eine gute erste Halbzeit. Nathalie Schützdeller auf Linksaußen und Nadine Titze auf der linken Rückraumposition harmonierten bestens miteinander und hielten das Team durch zahlreiche Treffer immer wieder im Spiel. Auch Cora Goldmann hatte heute einen sehr guten Tag erwischt.
Auf der anderen Seite war die Rückraumspielerin Alisa Berger schwer in den Griff zu bekommen und auch beide Außenspielerinnen kamen immer wieder zum Torerfolg.
Doch keine der Mannschaften konnte sich wirklich absetzten, die ersten 30 Minuten wurden klar auf Augenhöhe gespielt und so trennte man sich mit einem 14:14 in die Pause.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit wurden dann zwar wieder etwas von der HSG-Seite verschlafen, doch fand man schnell zurück ins Spiel. Dennoch konnte man nicht verhindern, dass der Gastgeber nun eine minimale Führung für sich beanspruchte.
Zur Schlussviertelstunde zeigten sich schon leichte Müdigkeitserscheinungen, unter anderem auch weil die „Erste Sechs“ beinahe komplett durchspielte.
Dann der Bruch: Cora Goldmann kassierte in der 47. Minute ihre dritte Zeitstrafe und wurde disqualifiziert. Somit fehlte den HSG-Frauen eine der wichtigsten Spielerinnen der Partie, da sie nicht nur hinten in der Abwehr sowie auch vorne im Angriff die Mannschaft ordnete, sondern auch viel Feuer und Emotionen in das Spiel einfließen ließ.
Die Luft war raus, der Antrieb fehlte und so musste man dabei zusehen wie die Gegner davon galoppierten und schließlich mit einer 7-Tore Führung das Spiel entschieden.
„Die meisten Spiele gewinnt man auch durch die Torhüterleistung und die war bei uns einfach nicht gut,“ so die Torfrau Stella Gudenau selbstkritisch. Während die Torhüter der HSG heute leider die Finger nicht ganz an den Ball bekamen, hatte vor allem die gegnerische Jasmin Schweizer einen guten Tag erwischt und nahm viele Chancen.
Im Großen und Ganzen spiegelt das Ergebnis aber nicht die Leistung der Seckenheimerinnen wieder, zum Ende fehlte leider die Kraft und der nötige Antrieb um das Spiel nochmal zu drehen.
Die Flippers siedeln sich zurzeit auf dem 11. Tabellenplatz an mit einem Punkteverhältnis von 4:12, was verdeutlicht, dass die Situation zunehmend schwieriger wird. Doch die Mannschaft lässt den Kopf nicht weiter hängen und wird in der nächsten Woche hart trainieren um bald wieder jubeln zu können.
Die nächste Chance dazu ist gegen den Nachbarn der Tabelle VfL Waiblingen 2 am 10.11 in der Richard-Möll-Halle!

Für die HSG spielten:
Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Nathalie Schützdeller (6/4), Vi Nguyen, Anke Schalk (2), Leah Ziegler, Nadine Titze (7), Hannah Edelmann (1/1), Caroline Vreden (2), Cora Goldmann (1), Vanessa Hübschen, Monja Lorenz (2)

Trainiert von Peter Jano
Betreut von Michael Braun, Anne Wild und Laura Kettling (Betreuerin)

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Frauen | HSG Leinfelden-Echterdingen vs. HSG Mannheim 28:22 (16:9)

Dezimierte HSG kann keine Punkte mitnehmen!

Beim gestrigen Auswärtsspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen mussten die Frauen aus Seckenheim die nächste Niederlage hinnehmen.
Die Partie stand schon vor Beginn unter keinem guten Stern: Die HSG Mannheim – die Handballabteilung der TSG Seckenheim – musste auf die Linksaußen Carla Wiegand, die Rückraumspielerin Leah Ziegler und auch auf Torfrau Stella Gudenau verzichten. Auch Vi Nyugen und Vanessa Hübschen waren verhindert, Anne Wild war noch nicht einsatzbereit.
In der Not halfen die beiden ehemaligen Spielerinnen Carmen Ringler und Henrike Fink aus und so reisten die Flippers mit einem ziemlich dezimierten Kader zur HSG Leinfelden-Echterdingen.
Die ersten Minuten des Spiels waren noch ausgeglichen, doch schon nach zehn Minuten konnte sich der Gastgeber deutlich absetzen. Auch die Auszeit von Peter Jano in der 16. Minute konnte den Flippers wohl nicht die richtigen Worte mit auf den Weg geben und so behielt der Gegner in der ersten Halbzeit die Oberhand und konnte sich mit dem Zwischenstand von 16:9 in die Pause verabschieden.
In der zweiten Halbzeit gab es zwar auch einige Lichtblicke, die auf eine Aufholjagd hoffen ließen, doch zeigte sich dann eine gewisse Wechselschwäche. Während die Gegnerinnen auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen konnten, hatten die Flippers wenig Kapazitäten und wirkten zum Ende müde und erschöpft.
Teilweise führte der Gastgeber mit neun Toren, ehe dann Peter Jano in der 54. Minute die letzte Auszeit nahm und sein Team nochmal etwas am Ergebnis feilte, sodass man sich am Ende mit einem Ergebnis von 28:22 trennte.
Die Flippers zeigten wieder eine durchwachsene Trefferquote und Chancenverwertung. Es passierten viele unnötige Flüchtigkeitsfehler, das Team wirkte unkonzentriert und teilweise ängstlich. Das Zweikampfverhalten war wenig dominant, auch in der Abwehr fehlte jegliche Aggressivität.
„Wir haben einfach nicht in das Spiel gefunden.“ Beurteilt Peter Jano enttäuscht.
Auf der anderen Seite hatten die Gegner einen Glanztag erwischt: Sie waren druckvoller, gefährlicher und spielten effektiveren, erfolgreicheren Handball.
„Wir müssen lernen geduldiger zu spielen und sicherer abzuschließen.“ Kritisiert Nathalie Schützdeller.
Und auch wenn die Kreisläuferin Caroline Vreden mit ihren neun Toren die erfolgreichste Werferin des Spiels war und eine sehr gute Partie machte, trafen ansonsten nur Anke Schalk, Nathalie Schützdeller und Nadine Titze, was am Ende einfach zu wenig ist um sich durchsetzen zu können.
„Nun ist klar, dass wir in einer schwierigen Situation sind.“ So Trainer Peter Jano.
Die Frauen der HSG Mannheim stehen nun vor einer schweren Aufgabe. Sie werden weiterhin die derzeitigen Probleme analysieren und hart im Training arbeiten, damit die folgenden Partien erfolgreicher werden.
Die nächste Chance dazu ist am Feiertag gegen die SG Schozach-Bottwartal um 15:00 Uhr.

Für die HSG spielten:
Sarah Kral (Tor), Nathalie Schützdeller (4/4), Carmen Ringler, Anke Schalk (4), Henrike Fink, Nadine Titze (5), Hannah Edelmann, Caroline Vreden (9), Cora Goldmann, Monja Lorenz

Trainiert von Peter Jano
Betreut von Anne Wild