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Männer 1 | HSG Mannheim – TSV A. Viernheim 2 27:27 (15:13)

Männer 1  zurück auf dem Boden der Tatsachen

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde tat sich die Mannschaft in allen Bereichen sichtlich schwer die Leistungen der Runde abzurufen. Gegen das um den Abstieg kämpfende Team des TSV A Viernheim 2 mussten die Herren am Sonntagabend einen herben Punktverlust hinnehmen. Das 27:27 (15:13) brachte das Team auf den Boden der Tatsachen.

Wie auch schon im Hinspiel tat sich die Mannschaft unheimlich schwer gegen das junge Team aus Viernheim. Die Mannschaft fand überhaupt nicht ins Spiel. In der Abwehr präsentierte sich die Mannschaft viel zu langsam und unaufmerksam. Auch im Angriffsspiel offenbarten sich erschreckende Schwächen. Viel zu oft landete der Ball anstatt im Tor nur neben dem Tor oder in den Händen des Torhüters. Doch auch die Gäste zeigten ihre Schwächen. So blieb es bis zur Halbzeit relativ ausgeglichen zwischen beide Teams, wobei die Herren leicht die Überhand behielten. Mit einer 2-Tore-Führung ging das Team in die Pause (15:13).

Die zweite Halbzeit begann genauso ausgeglichen, wie es vor der Pause war und die Herren behielten zunächst leicht die Überhand. Allerdings stockte der Angriffsmotor immernoch gewaltig und in der schwachen Defensive fanden die Gäste, allen voran Philipp Oswald, immer wieder die Lücke. Ab der 50. Minute wurden die Viernheimer dann von einem möglichen Sieg beflügelt. Die Herren gaben ihre knappe Führung aus den Händen und konnten mit Müh‘ und Not das Remis halten. Die Partie entwickelte sich zu einem Krimi, indem die Herren kurz vor Schluss Viernheim die Führung ermöglichten. Im Gegenzug spielte man den Angriff sicher aus und zwang die Gäste zu einem Foul, das mit einem 7-Meter geahndet wurde. Sicher verwandelte Stefan Tunkl den Strafwurf zum Ausgleich. In der Abwehr blieb man cool, lauerte auf den Ballgewinn und profitierte vom schlecht ausgeführten Angriffsspiel der Gäste. Den letzten Angriff der Herren vollendete Jonas Spilger erfolreich mit dem einem Tor, das leider erst nach der Schlusssirene im Tor der Viernheimer landete. Am Ende stand das Remis auf der Anzeigetafel.

Das vorletzte Heimspiel der Herren in dieser Saison steht schon bevor. Am Samstag den 03.03.2018 (19.00 Uhr) empfängt die Mannschaft den TSV Handschuhsheim. Gegen das Team aus Heidelberg erhofft sich die Mannschaft weitere zwei Punkte für das Punktekonto und für Revanche das Hinspiel.

Für die HSG Mannheim spielten:

Jannis Fellhauer (5), Tim Worster (4), Manuel Gruber (1), Tim Stumpenhorst, Dennis Wolf (1), Stefan Tunkl (8/4), Jonas Spilger (2), Bastian Huber (2), Dennis Schäfer (3), Maximilian Keil (1), Tim Schmitt, sowie Jonas Haslinger, Philipp Pritchard & Marvin Roche im Tor

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Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. SG Heidelsheim/Helmsheim 24:25 (14:13)

HSG muss erneut eine knappe Niederlage einstecken

Wieder hat es nicht gereicht, das Zünglein an der Waage ist nicht zugunsten der Flippers ausgeschlagen. Glücklos in der Chancenverwertung unterlagen sie zum Schluss mit 24:25 Toren. Dabei stand es zehn Minuten vor Spielende es noch Unentschieden, doch dann fehlte der HSG der letzte Biss und auch der Kampfgeist blieb auf der Strecke.

Das erste Tor der Partie erzielte Hannah Edelmann für die HSG Mannheim, doch dann mussten die Flippers innerhalb von nicht ganz zwei Minuten drei Gegentreffer einstecken. Zwar egalisierte Mannheim in der Folge immer wieder, doch Heidelsheim/Helmsheim behielt weiterhin die Nase vorne. Nach dem 9:10 durch Caroline Vreden wurden leichtsinnig zwei Siebenmeter vergeben, doch Caroline Vreden legte nach und erzielte in Spielminute zwanzig erneut einen Ausgleich, diesmal zum 10:10. Angefangen hatte Peter Jano mit einer offenen Abwehr, dann auf 3:3 umgestellt. Doch erst bei einer 5:1 Deckung kam sein Team besser ins Spiel. Denn von da an lag das HSG-Team in Front, führte zwischenzeitlich sogar mit drei Toren (14:11 durch Cora Goldmann).

Mit einem knappen Vorsprung von 14:13 wechselte man schließlich die Seiten.IMG-20180219-WA0008

Über 19:16 und 21:17 durch Nathalie Schützdeller, die heute nach langer Verletzungspause ihr Comeback feiern durfte, bewiesen die Flippers noch kurz Heimstärke, doch im Endspurt entglitt Mannheim schließlich jeglicher Kampfgeist. Mit fünf Toren in Folge übernahm die SG nun wieder die Führung zum 21:22. Noch einmal gelang der Ausgleich, zehn Minuten vor Schluss erzielte Anne Wild per Siebenmeter das 22:22. Die Gäste legten auf 22:23 und in der Folge scheiterte Mannheim erneut vom Siebenmeterpunkt. Die Antwort der SG folgte auf den Fuss, fünf Minuten vor Schluss musste man das 22:24 hinnehmen. Mit dem 24:25 Endstand war man dann endgültig bedient. Wieder hatte man viele Chancen ausgelassen und vier Siebenmeter in den Sand gesetzt. Die vielen technischen Fehler haben der HSG schlussendlich den Sieg gekostet.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 4, Henrike Fink 2, Cora Goldmann 3/2, Monja Lorenz 3, Carmen Ringler, Anke Schalk 2, Nathalie Schützdeller 1, Caroline Vreden 3, Nina Wendler 1, Anne Wild 5/2

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

7-Meter 7/3– 6/6

Zeitstrafen 1 – 0

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Sonntag 18.02.2018, 16.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Mannheim-Seckenheim

Ihre Chancen nutzen wollen die Flippers um Peter Jano bei ihrem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag. Trotz Personalsorgen streben sie einen Punktgewinn an.

Es wird nicht einfach”, schaut Jano nicht ganz unbekümmert auf die nächste Partie. “Noch immer sind wir nicht komplett, doch wir werden alles dran setzen, endlich wieder Punkte gut zu machen.”

Im Hinspiel ging die HSG nur denkbar knapp mit 21:22 Toren als Sieger aus der Partie hervor. Das wird die SG nun umso mehr anstacheln, ihrerseits Leistung zu zeigen. Nach dem letztwöchigen Sieg gegen Schlusslicht Brombach steht Helmsheim/Heidelsheim nun mit 12:20 Zählern auf dem elften Tabellenplatz. Mannheim – nach dreiwöchiger Spielpause – hat als einziges Team der Liga noch ein Spiel Rückstand zu den anderen Mannschaften und belegt mit 18:12 Punkten aktuell Platz sieben der Rangliste. Mit einem Sieg könnte man dem Tabellenvierten, dem HSG Strohgäu, der mit 20:12 Punkten dasteht und am Wochenende gegen den Zweiten, die TG 88 Pforzheim, aufläuft, aber schon “auf die Füße treten”. Es müssen einfach nur Punkte her!

Gefragt sind am Sonntag deshalb bedingungsloser Siegeswillen und Kampfbereitschaft. Mit einer ordentlichen Portion Teamgeist sollte das Vorhaben dann auch umsetzbar sein.

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Männer 3| SKV Sandhofen 2 – HSG Mannheim 3 22:23 (14:13)

Die HSG hatte einen miserablen Start. Nach 12 Minuten lag sie schon mit 8:3 in Rückstand. Plötzlich wachte die Mannschaft auf und spielte bis zum 9:11 wie ausgewechselt, um sich danach gleich wieder eine spielerische Auszeit zu nehmen. Zur Pause stand es 14:13. Man war sehr zuversichtlich, das Spiel noch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Es gelang in Hälfte 2 jedoch nicht, in Führung zu gehen und dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Ständig lief die HSG einem 1-2 Tore Rückstand hinterher. Grund dafür waren zu viele individuelle und unnötige Fehler in Angriff und Abwehr. Nach 55 Minuten stand es 22:20 für die Gastgeber. Langsam wurde die Zeit knapp. Zum Glück gelang nun Sandhofen nicht mehr viel. Zwei gelungene Einzelaktionen von Neuzugang Jürgen Dietrich brachten den Ausgleich. Noch eine Minute war zu spielen, irgendwie kam die HSG wenige Sekunden vor dem Abpfiff in Ballbesitz. Quasi mit dem Schlusspfiff schaffte es Quang-Than Chanthalanesy den Ball zum Endstand von 22:23 ins Tor zu befördern. Der anschließende Jubel war riesengroß. Mit einem Sieg hatte niemand mehr gerechnet. Verdient war dieser zwar nicht unbedingt, danach wird aber bald niemand mehr fragen. Was letztlich zählt, sind die zwei Punkte.annschaftsaufstellung
Kai Wagner; Niko Rothbart, Thorsten Tapenko (6), Eric Schauer (3), Timo Breckwoldt (1/1), Andreas Rippert, Jürgen Dietrich (5), Marc Schauer (1), Nicolas Beikirch (1), Robin Wagner (4/2), Quang-Than Chanthalanesy (2)

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Männer 1| TSG Wiesloch 2 – HSG Mannheim 20:27 (7:13)

Männer verbuchen weitere zwei Punkte auf dem Konto

Die Herren bestritten am vergangenen Samstag ihre Rückrunde bei der TSG Wiesloch 2. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stand am Ende dennoch ein 20:27-Arbeitssieg (7:13) zu Buche.

Hoch konzentriert wollte man in die Partie starten, nachdem man in Laudenbach die Anfangsphase komplett verschlafen hatte. Allerdings gelang es der Mannschaft in den ersten Minuten nicht diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Zu träge wirkte die Mannschaft, ließ vorne viele Chancen ungenutzt und schlossen ihre Angriffe überhastet und unüberlegt ab. Glück hatte die Mannschaft, denn die Gastgeber fanden ebenfalls nicht in die Partie und leisteten sich die gleichen Fehler. Resultat der Leistungen spiegelte sich auf der Anzeigetafel wieder. Erst in der 4. Minute erzielten die Gastgeber das erste Tor und nochmals eine Minute später konnten die Gäste ausgleichen. Nur schleppend fanden die Teams in die Partie und leisteten sich eine ausgeglichene Partie. In der 17. Minute führten die Herren erstmals und machten weniger Fehler. Wiesloch fand immernoch nicht in die Partie und musste zusehen wie die Führung der Gäste Tor um Tor wuchs. Auch eine fast zweiminütige doppelte Überzahl in der 23. Minute konnten die Gastgeber nicht nutzen. Die Gäste übernahmen nunmehr das Ruder. In die Halbzeit ging es mit einer schon deutlichen 7:13-Führung.

Auch nach der Pause musste Wiesloch zusehen, wie die Führung der Gäste weiter wächst. Die Gäste wirkten einfach frischer, wacher und nutzten die Lücken in der wieslocher Abwehr. In der Abwehr kommunizierte die Mannschaft besser und konnte das Angriffsspiel der Gastgeber immer wieder unterbinden. Diese leisteten sich auch in der zweiten Halbzeit zu viele fahrlässig Fehler und wurden für diese bestraft. Die anfängliche 6-Tore Führung wuchs zeitweise auf eine 10-Tore Führung an. In der 40. Minute ließ die Konzentration der Mannschaft zwischenzeitlich nach, was sich an dem 4-Tore Lauf der Gastgeber zeigte, doch das Formtief war nur von kurzer Dauer. Nur 10 Minuten später war die 10-Tore Führung wieder hergestellt. Zwar gehörten die letzten 5 Minuten der Partie den Gastgebern, dennoch reichte die Zeit bei weitem nicht, um die deutliche Führung der Gäste aufzuholen. Die Mannschaft gewann verdient 20:27 in Wiesloch und verbuchte weitere zwei Punkte auf dem Konto.

Über Fasching steht eine längere Pause für die Herren an, ehe sie am 18.02.2018 in der heimischen Richard-Möll-Halle die Mannschaft des TSV A Viernheim 2 empfängt. Anpfiff der Partie ist pünktlich um 18.00 Uhr. Die Mannschaft lädt alle Fans zum nächsten Heimspiel der Herren ein und freut sich über die Unterstützung.

Für die HSG Mannheim spielten:

Moritz Gropp, Jannis Fellhauer (3), Manuel Gruber (4), Tobias Maier (1), Tim Stumpenhorst (3), Dennis Wolf, Tim Worster (3), Maximilian Keil, Stefan Tunkl (10/4), Jonas Spilger (2), Bastian Huber, Dennis Schäfer (1), sowie Jonas Haslinger und Philipp Pritchard

auszeit vs. bönnigheim

Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. TSV Bönnigheim 22:24 (9:13)

Flippers enttäuschen in Richard-Möll-Halle

Wie viele ungenutzte Chancen und Fehlpässe verträgt ein Spiel? So viele, wie die HSG-Frauen letzten Samstag produzierten auf jeden Fall nicht, wenn man gewinnen will. In keinem Teil des Spiels konnten die HSGlerinnen vor eigenem Publikum überzeugen.

Dabei hatte man sich fest vorgenommen als Gewinner vom Platz zu gehen, nachdem man den Gästen im Hinspiel souverän zwei Punkte abgeluchst hatte.

Doch das Vorhaben entpuppte sich als reines Wunschdenken. Von Anfang an dominierte die Mannschaft aus Bönnigheit das Spielgeschehen. Mannheim versiebte im Angriff so ziemlich alles, traf wieder einmal mehr Latte und Pfosten, anstatt das Torinnere. Schon nach zehn Spielminuten nahm Peter Jano die erste Auszeit. Danach verkürzte Nina Wendler auf 4:5 und Anke Schalk hielt mit dem 5:6 und 6:7 ihre Mannschaft im Anschluss, aber nach dem 7:8 durch Caroline Vreden und 9:10 durch Cora Goldmann war es mit dem Traum vom Anschluss erst mal vorbei und Bönnigheim verabschiedete sich mit einem satten Vorsprung von 9:13 Toren in die Halbzeitpause.

Bis zum 12:16 behaupteten die Gäste auch noch klar die Führung. Nach einer zweiten Auszeit, die Mannheim gefordert hatte, ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft und man holte kontinuierlich Tor um Tor auf, bis nach dreiundvierzig Minuten endlich der erste Ausgleich geschafft war, der zweite Treffer von Anne Wild, die sich heute mit drei Toren in die Torschützenliste eintragen konnte. Jetzt wurde es in der letzten Viertelstunde doch noch mal spannend und die Zuschauer hofften auf einen guten Ausgang. Das 18:18 erzielte Carmen Ringler und wieder egalisierte Anne Wild zum 19:19. Mit dem 21:20 durch Nina Wendler ging man dann sogar in Führung, doch die hatte sich schnell wieder gedreht und fünf Minuten vor Schluss stand es 21:22. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Monja Lorenz verwandelte Bönnigheim einen Siebenmeter zum 22:23 und krönte mit dem 22:24 zwei Sekunden vor Spielende seinen Auswärtssieg in Seckenheim.

Wenn schon in der Chancenverwertung nicht viel klappt und Fehlpässe im Angriff dominieren, muss zumindest die Abwehr stehen. Aber auch die hat nur zweitweise vollständig funktioniert.

Jetzt hat das Team um Peter Jano wieder einmal drei Wochen Zeit, bis die nächste Begegnung, ins Haus steht. In dem Nachbarschaftsderby dürfen die HSGlerinnen nichts anbrennen lassen, wenn sie gegen die SG Helmsheim/Heidelsheim gewinnen wollen. Dort hat man der SG mit dem 21:22 einen hart erkämpften Sieg abgetrotzt. Deshalt: Zeit zum Wunden lecken wird nicht bleiben. Schon in dieser Trainingswoche steht harte Arbeit auf dem Programm. Es sind alle gefordert! Ob die Kranken und Verletzen bis dahin wieder ins Spielgeschehen eingreifen können, steht noch in den Sternen.

Und noch ist nichst verloren. Nach Minuspunkten ist man noch punktgleich mit dem Tabellenvierten, hat aber ein Spiel weniger auf dem Konto. Also Mädels, “Kopf hoch”, am eigenen Willen arbeiten und Gas geben!

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Kendra Little (Tor) 1, Hannah Edelmann, Henrike Fink, Cora Goldmann 4, Monja Lorenz, Carmen Ringler 3, Anke Schalk 2, Caroline Vreden 5, Nina Wendler 4/3, Anne Wild 3

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 1:3, 10. 3:5, 15. 5:7, 20. 7:10, 25. 9:12, 30. 9:13, 35. 11:14, 40. 13:16, 45. 18:18, 50. 20:19, 55. 22:22, 60. 22:24

7-Meter 4/3– 9/5

Zeitstrafen 3 – 4

mannschaftsfoto 1

Vorschau BWOL HSG Mannheim vs. TSV Bönnigheim

Samstag, 27.01.2018, 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle in Seckenheim

HSG-Frauen vor erstem Heimspiel in der Rückrunde

Vom Rückrundenauftakt in Allensbach haben die Flippers einen verdienten Punkt mit nach Hause gebracht, während Bönnigheim zu hause zwei Punkte gegen Helmsheim/Heidelsheim abgeben musste. Am Wochenende sollen es zwei Punkte werden, die Mannheim auf der Habenseite notieren will. Denn für den nächsten Samstag gibt es nur ein Ziel: durch Team- und Kampfgeist gemeinsam gewinnen.

Das Hinspiel konnten die Handballerinnen der HSG Mannheim souverän und auch in der Höhe verdient mit 23:32 für sich entscheiden. Und mit der richtigen Einstellung kann ein weiterer Sieg durchaus drin sein. Deshalb schaut Peter Jano auch optimistisch auf die nächste Partie, warnt jedoch: „Bönnigheim wird stark dagegenhalten, denn der erste Erfolg unter dem neuen Trainer Branko Dobricic steht noch aus. Wir müssen uns auf jeden Fall in jeder Beziehung zum letzten Spiel noch steigern, wenn wir den Anschluss an die ersten Drei nicht verlieren wollen.“

Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle.

anke vs. allensbach

Frauen 1 | BWOL SV Allensbach II vs. HSG Mannheim 24:24 (15:11)

Punktgewinn in Allensbach

Einen Punkt brachten die HSG-Frauen um Peter Jano von ihrem ersten Rückrundensspiel vom Bodensee mit heim an den Neckar in Seckenheim.

Mit kleinem Kader war man am Sonntag Morgen Richtung Bodensee gestartet und so konnte Peter Jano auch nur elf Akteurinnen, davon drei Torfrauen, auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Die Liste der verletzten und Krankenständler ist lang… . Wieder aktiviert wurde für dieses Spiel Shirinoy Rakhmatova, die sich dankenswerterweise spontan bereit erklärte, mit den Mannheimerinnen aufzulaufen. Außerdem freute sich Jano über Neuzugang, Sarah Kral, die im Tor gleich eine starke Leistung hingelegt hat.

Nach der ersten wenig überzeugenden Hälfte können wir uns über den Punkt nur freuen”, so Jano nach dem Spiel ”und ganz vielleicht wäre sogar ein Sieg drin gewesen.”

Eigentlich war man an diesem Sonntag auch gut ins Spiel gestartet, doch nach dem 2:1 und 3:2 herrschte Stillstand im Mannheimer Angriffsspiel. Über 5:2 und 6:2 – auch eine früh genommene Auszeit konnte Mannheim nicht auf die Sprünge helfen – hatte der SVA nach zehn Spielminuten auf 7:2 und 8:2 vorgelegt. Und Allensbach hielt den Abstand auch bis zur zwanzigsten Minute. Zwei Siebenmeter hatte man auch schon vergeben, doch dann holte Mannheim kontinuierlich auf. Anke Schalk, achtfache Torschützin, hatte außerdem bei den Strafwürfen das Tor genau anvisiert und verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt. So kam man auf 12:9 und 13:10 heran. Dreißig Sekunden von dem Pausensignal hatte Allensbach allerdings schon wieder auf 15:10 vorgelegt und nur durch einen weiteren erfolgreich im gegnerischen Tor platzierten Siebenmeter trennte man sich mit 15:11 in die Kabinen.

Nachdem im ersten Durchgang viel daneben gegangen war, insgesamt mussten fünfzehn Latten- oder Pfostentreffer notiert werden, lief es in Durchgang zwei deutlich besser.

Zehn Minuten nach Wiederbeginn nahm Peter Jano beim Stand von 19:15 eine Auszeit und Caro Vreden und Anke Schalk verkürzten darfaufhin auch prompt auf 19:17. Monja Lorenz traf zum 20:18 und Schalk und Edelmann brachten mit dem 20:19 und 21:20 ihr Team endgültig in Schlagdistanz. Gleich zwei Treffer steuerte Anne Wild fünf Minuten vor Schluss bei und erzielte somit den ersten Ausgleich zum 23:23. Danach hatte der Gastgeber nur noch einmal Torglück und Caro Vreden sicherte gleich darauf mit dem 24:24 Mannheim den wohlverdienten Punktgewinn. Auch die letzten zwei Spielminuten brachte Mannheim noch über die Zeit, nachdem Anne Wild für den Rest des Spiels mit einer Zeitstrafe auf die Bank geschickt wurde.

Eine tolle Leistung in Halbzeit zwei: Mannheim hat sich nicht aufgegeben und durch Beharrlichkeit und Biss einen Punkt gerettet.

Allensbach wurde schnell abgehakt und schon auf der langen Heimfahrt konzentrierte sich der erfahrene Übungsleiter schon auf den nächsten Gegner. Am Samstag, 27.01.2018, haben die HSGlerinnen den TSV Bönnigheim zu Gast, der gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim am vergangenen Wochenende zuhause eine Niederlage einstecken musste. Und zuhause gibt es für die Flippers dann nur ein Ziel: gemeinsam gewinnen. Mit ihren treuen Fans im Rücken wollen sie die nächsten Punkte sammeln.

Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Richard-Möll-Halle.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Sarah Kral (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann 3, Cora Goldmann Monja Lorenz 3, Shirinoy Rkhmatova, Anke Schalk 8/3, Nadine Titze , Caroline Vreden 6, Anne Wild 2/1

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 5:2, 10. 7:2, 15. 10:5, 20. 11:6, 25. 12:8, 30. 15:11, 35. 16:12, 40. 19:15, 45. 20:17, 50. 21:19, 55. 2323, 60. 24:24

7-Meter 5/3– 5/3

Zeitstrafen 0 – 4

rike vs. allensbach 2016-2017

Vorschau BWOL SV Allensbach II vs. HSG Mannheim

Sonntag, 21.01.2018, 16.30 Uhr in der Riesenberg Sporthalle in Allensbach

Handballerinnen der HSG Mannheim vor Rückrundenstart

Zum Rückrundenbeginn herrscht in der baden-württemberigischen-Oberliga der Handballerinnen weiterhin Spannung um die vorderen Paltzierungen.

Die Handball-Frauen der TSG Seckenheim hatten sich vor der Winterpause mit einem vierten Tabellplatz ins neue Jahr verabschiedet.

Inzwischen hat bei einigen Mannschaften die Rückrunde bereits begonnen und Mannheim startet nach fünfwöchiger Spielpause am Samstag, 21.01.2018 von Platz fünf in die zweite Spielzeit. Die punktgleichen ersten beiden Plätze belegen, bei einem Spiel mehr, Wolfschlugen und Kappelwindeck/Steinbach, dahinter rangieren Pforzheim sowie Heiningen, die ebenfalls schon das erste Rückspiel absolviert hat, mit zwei bzw. einem Zähler Abstand.

Zum ersten Spiel im neuen Jahr geht es auch gleich auf lange Auswärtsfahrt an den Bodensee, zum SV Allensbach II. Der Saisonauftakt im September gegen den nächsten Gegner war zwar letztendlich überzeugend geglückt und man siegte in heimischer Halle mit 28:21 Toren, hatte aber erst spät in der zweiten Hälfte die Weichen für dieses doch deutliche Ergebnis stellen können.

Nachdem Allensbach letzte Woche beim Auswärtsspiel gegen die SG Helmsheim/Heidelsheim gepatzt hat, will der Bundesliga-Nachwuchs am Sonntag Abend gegen Mannheim diese Niederlage wieder wett machen.

Natürlich hat auch Mannheim vor, eine überzeugende Vorstellung zu geben und will zu den Leistungen, wie man sie zu Saisonbeginn gezeigt hat, zurück kommen. Kein leichtes Unterfangen, was sich die Schützlinge von Peter Jano vorgenommen haben, zumal in der Winterpause wieder einmal nicht alle Trainingszeiten optimal genutzt werden konnten, da keine Halle zur Verfügung stand.

Es liegt an uns, wie wir den Kampf am Sonntag annehmen werden“, so Peter Jano. „Vor allem in der Abwehr müssen wir uns enorm rein knien und auch nach vorne Durchschlagskraft beweisen.“ Auf jeden Fall wird es am Sonntag schon ein richtungsweisendes Spiel sein: „Wenn wir nach oben wollen, müssen wir zwei Punkte mit nach Mannheim nehmen.“

Pünktlich um 11.00 Uhr startet am Sonntag der Mannschafts- und Fanbus in der Schwabenstraße in Seckenheim, gegenüber der Turnhalle. Die HSG-Frauen freuen sich über Mitfahrer/innen.

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Männer 1 | TG Laudenbach – HSG Mannheim 28:33 (16:16)

HSG startet mit Sieg in die zweite Hälfte der Saison

Aus der Winterpause startete die Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen Mitaufsteiger Laudenbach in die zweite Hälfte der Handballsaison. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kämpfte sich die Mannschaft ins Spiel, agierte schnell in der Abwehr und bestrafte Fehler der Gastgeber gnadenlos im Angriff. Das Spiel gewannen die Herren mit 28:33 (16:16).

Sichtlich schwer taten sich die Gäste in der Anfangsphase der Partie. Durch die Winterpause fand die Mannschaft nicht in den gewohnten Rhythmus, hatte keinen Zugriff in der Abwehr und auch im Angriff konnte man zu Beginn nicht die richtigen Akzente setzen. Führte man zunächst in der 6. Minute mit einem 2- Tore Vorsprung, folgte schnell die Ernüchterung. Absprachen in der Abwehr und technische Fehler der Gäste konnte Laudenbach ausnutzen und drehte den Spielstand zu ihren Gunsten. Allerdings schaffte es Laudenbach nicht sich deutlicher von der HSG abzusetzen. Zum einen parierte Jonas Haslinger im Tor einige Angriffe der Gastgeber und zum Anderen konnte sich Abwehrchef Dennis Schäfer in den ersten 18 Minuten glänzend im Angriff durchsetzen. In der 22. Minute gelang den Herren dann der Ausgleich und hatten auf die Vorlagen der Gastgeber immer die passende Antwort parat. Nach 30 Minuten verabschiedeten sich beide Mannschaften bei einem ausgeglichen Stand von 16:16 in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien alles beim Alten zu sein. Zwar hatte man besseren Zugriff in der Abwehr, leistete sich im Angriff zunächst noch zu viele Fehler. Doch dann drehte die HSG auf. Deutlich schneller in der Abwehr unterbrach man das Spiel der Gastgeber und glänzte mit seinem Konterspiel. Gut 10 Minuten entschärfte man die Bälle von Laudenbach, zwang sie zu technischen Fehlern und bestrafte diese gnadenlos im Angriff. So erspielte sich die Mannschaft eine komfortable 8-Tore-Führung. Den Sieg wollten sich die Herren nicht mehr nehmen lassen. Zwar gelang es Laudenbach den Rückstand etwas zu verringern, aber nicht mehr aufzuholen. Am Ende mussten sich die Gastgeber 28:33 geschlagen geben.

Nächstes Wochenende darf sich die Mannschaft nochmals eine Auszeit gönnen, ehe es am Samstag 27.01.2018 für die Mannschaft nach Wiesloch geht. Anpfiff der Partie gegen die TSG Wiesloch 2 ist um 19.00 Uhr in der Stadionhalle (Parkstraße 5). Über die wertvolle Unterstützung der Fans würde sich die Mannschaft freuen und lädt herzlich zum nächsten Spiel ein.

Für die HSG Mannheim spielten:

Moritz Gropp, Jannis Fellhauer (3), Tim Worster (5), Manuel Gruber (3), Tim Stumpenhorst (3), Dennis Wolf, Stefan Tunkl (8/4), Jonas Spilger (4), Bastian Huber, Tobias Maier (1), Dennis Schäfer (5), Tim Schmitt (1), sowie Jonas Haslinger und Philipp Pritchard beide im Tor