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Männer 1 | HSG Mannheim – TSG Ketsch 38:25 (16:13)

Die HSG holt im letzten Heimspiel weitere zwei Punkte – Aufstieg noch 2 Spiele entfernt

Im letzten Heimspiel der Saison bekam die HSG Besuch von der TSG Ketsch. Das Spiel verlief ähnlich wie die letzten Spiele der HSG. Gerade zum Saisonende zeigen die Spieler ihre besten Leistungen.

Ihr großes Ziel fest im Fokus bekamen die Fans und Freunde in der Richard-Möll-Halle eine selbstsichere Mannschaft zu sehen, die mit breiter Brust ins Spiel ging. Gerade in der Anfangsphase wurde deutlich, wie gefestigt die Mannschaft nach den letzten Erfolgen war. Die TSG schaffte es in der Anfangsphase der Partie mitzuhalten und so spielten beide Mannschaften in den ersten 15 Minuten auf Augenhöhe. Mit weniger Tempo kam die TSG aus dem Rückraum oder über den Kreis zu Torerfolgen. Auf der anderen Seite schlichen sich bei einigen Spielern Unkonzentriertheiten im Abschluss ein. Allerdings schaffte es die Mannschaft Kreisläufer Dennis Schäfer zu bedienen, der das ein ums andere Mal erfolgreich abschloss. In der ersten Hälfte der Partie sahen die Zuschauer ein faires, auf Augenhöhe bestrittenes Spiel, indem die HSG mit einer 16:13-Führung in die Halbzeit ging.

Doch in der zweiten Halbzeit zeigte sich der gewachsene Charakter der Mannschaft. Und den bekam Ketsch in vollem Ausmaß zu spüren. Plötzlich war an dem Mannheimer Mittelblock kaum ein Vorbeikommen mehr möglich. Die Pässe an den Kreis blieben an Dennis Schäfer und Johannes Oetzel hängen und die 7-Meter landenden prinzipiell beim Torwart der HSG. Im Vorwärtsgang überrollte man die meist unorganisierte Defensive der Gäste entweder im direkten Tempogegenstoß oder der gewohnten zweiten Welle.

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Ein letzter Versuch der TSG die Mannheimer mit einer doppelten Manndeckung unter Druck zu setzen, zeigte keine Wirkung. Wie in den vorherigen Spielen mussten die Gäste dann feststellen, dass sowohl die Offensive als auch die Defensive der HSG nicht nur aus zwei oder drei Spielern besteht. Im letzten Heimspiel der Saison bleiben die zwei Punkte in der Richard-Möll-Halle und wandern auf das Konto der HSG. Mit einem 38:25-Sieg feierten Spieler, Fans und Freunde den letzten Heimsieg.

Wie zum Ende jeder Saison bedeutet das letzte Heimspiel auch meist Abschied nehmen. Nicht nur von heimischen Publikum, leider auch von Spielern oder Trainern. Die Mannschaft verabschiedete sich vor heimischer Kulisse von all denen, die nächste Saison nicht mehr für die HSG auflaufen werden. Ganz herzlich möchte sich die Mannschaft noch einmal für die treuen Dienste und das Engagement aller bedanken. Für die Zukunft wünscht die Mannschaft  vor allem dem Trainerteam Daniela Müller und Kalle Klefenz alles Gute! Danke für die Zeit bei der HSG.

Doch noch stehen zwei Spieltage an. Zwei Spieltage, die die HSG von ihrem großen Ziel trennt, zwei Spieltagen an denen es um alles geht und an denen die makellose Auswärtsquote beibehalten werden soll. Die Ausgangslage könnte kaum besser sein, denn die Mannschaft hat den Aufstieg selbst in der Hand. Alle Fans und Freunde sind herzlich eingeladen die Mannschaft bei ihrem vorletzten Auswärtsspiel zu unterstützen. Am 08.04 ist die HSG zu Gast bei der HSG St. Leon/Reilingen 2. Das Spiel wird um 18.00 Uhr in der Fritz-Mannherz-Halle (Wilhelmstraße 42, Reilingen) angepfiffen.

Für die HSG spielten: Johannes Oetzel (3), Sebastian Hecker (5/1), Marc Fischer (1), Tim Stumpenhorst (4), Stefan Tunkl (8), Jonas Spilger (5), Bastian Huber, Tobias Maier (2), Dennis Schäfer (9), Daniel Helfert (1), Tim Schmitt sowie Jonas Haslinger und Fabian Wenzel im Tor

 

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Frauen 1 | BWOL TSV Wolfschlugen vs. HSG Mannheim 30:29 (10:17)

Nach starkem Spiel in letzter Sekunde einen Punkt hergeschenkt

Fünfzig Minuten hat man das Spiel – zumeist auch klar – dominiert, um dann in letzter Sekunde noch einen wichtigen Punkt abzugeben.

So herrschte nach dem Schlußpfiff dann auch Frust pur bei den Flippers. “Es will mir nicht in den Kopf, wie wir am Ende so einbrechen und unseren Vorsprung so leichtfertig aus der Hand geben können. Das ist mir noch völlig unverständlich!”, ärgert sich Peter Jano nach dem Spiel. “Wir hätten schon in der ersten Hälfte die Fehler der Gegner bestrafen und viel mehr Tore werfen müssen.”

Anfangs gingen erst mal die Hexenbanner-Mädels aus Wolfschlugen in Führung, aber nach fünf Minuten hatten sich die Flippers dann warmgespielt und Nadine Titze erzielte den Ausgleich zum 3:3. Nach dem 3:4 durch Claudia Kammerer nahm der TSV dann auch schon frühzeitig seine erste Auszeit. Danach erhöhten Caroline Vreden und Henrike Fink zum 3:6. Über 4:8 und 6:8 kam schließlich Nathalie Schützdeller, die nach Kreuzband-OP und neunmonatiger Spielpause zum ersten Mal wieder einsatzbereit war, zum Torerfolg, der freudig bejubelt wurde. Bis zur vierundzwanzigsten Spielminute schmolz der Vorsprung und es stand ein 9:10 auf der Anzeigetafel. Viele Bälle wurden verworfen und die Chancen nicht genutzt. Dann aber legten die HSGlerinnen binnen fünf Minuten sechs Tore vor: zwei Mal netzte Jeniifer Schlipf ein, Katrin Adler trug zwei blitzsaubere Siebenmeter bei und Caro Trummer und Shirinoy Rakhmatova waren in dieser Serie ebenfalls erfolgreich. Nach dieser 9:16 Führung erzielte Wolfschlugen drei Sekunden vor dem Pausenpfiff das 10:16 und Katrin Adler den 10:17 Pausenstand mit dem Halbzeitsignal.

Selbstbewusst kamen die Mannheimerinnen dann auch wieder aus der Kabine. Nach dem 11:17 traf Nadine Titze traf drei mal zum 11:18, 14:19 und 14:20 (35.) für Mannheim. Über 18:22, 20:24 und 23:27 hielt man den Vorsprung auch noch moderat. Es folgten zwei Zeitstrafen gegen die HSG, aber auch aufgrund einiger Fehlpässe konnte der TSV nun zum 26:27 aufschließen. Zeit für ein Time-Out, Peter Jano legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Acht Minuten vor Spielende erhielt Wolfschlugen eine Zweiminutenstrafe und Nicole Werner erhöhte per Siebenmeter auf 26:28. Auszeit TSV. Zwei Minuten Henrike Fink. Tor für Wolfschlugen, 27:28. Zwei Minuten Anke Schalk. Ausgleich Wolfschlugen, 28:28. Auszeit TSV. Der Nervenkrimi der letzten vier Spielminuten hatte begonnen. Die Gastgeberinnen gehen, es sind noch zwei Minuten zu spielen, mit 29:28 erstmals seit Spielbeginn wieder in Führung, woraufhin Peter Jano seine letzte Auszeit nimmt. Wird das noch gut gehen? Viel Zeit bleibt nicht mehr. Jetzt kommt es darauf an, wer die besseren Nerven behält, bei wem das Zusammenspiel klappt oder einfach auch nur aufs Glück. Wolfschlugen scheitert jetzt am Siebenmeterpunkt und Henrike Fink ist danach mit ihrem sechsten Treffer erfolgreich. Es steht 29:29 (59.16). Aber drei Sekunden vor Schluss landet Wolfschlugen den glücklichen Siegtreffer zum 30:29.

In der entscheidenden Phase hat man schlechte Entscheidungen getroffen. Es war zu wenig Bewegung im Spiel und zu viele Einzelaktionen, das Zusammenspiel hat dabei gefehlt. Schade!

In der kommenden Trainingswoche muss nun das Augenmerk ganz auf dem nächsten Spiel liegen. Am 01.04.2013 erwartet man in der Richard-Möll-Halle den das Team des SV Allensbach.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Katrin Adler (3/2), Henrike Fink (6/1), Claudia Kammerer (2), Anke Schalk, Shirinoy Rakhmatova (1), Jennifer Schlipf (2), Nathalie Schützdeller (1), Nadine Titze (4/1), Caroline Trummer (3), Caroline Vreden (4), Nicole Werner (3)

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Daniel Cornelius (Physio)

Torfolge:

5. 3:3, 10. 3:6, 15. 5:8, 20. 7:9, 25. 9:11, 30. 11:17, 35. 15:20, 40. 19:22, 45. 22:26, 50. 26:27, 55. 27:28, 60. 30:29

7-Meter 2/1 – 7/6

Zeitstrafen 4 – 5

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mB-Jugend |TSG Germania Dossenheim – JSG Mannheim 22:43

Kabinenfest zum Rundenabschluss

In der Hinrunde verlor die JSG trotz zeitweiser deutlicher Führung mit einem Tor Unterschied. Nun traf man sich in der Schauenburghalle zum letzten Spiel der Saison. Leider musste die JSG auf ihre Stammspieler Marwin Bullinger und Jan Kessler verzichten. Dafür half Erik Rother aus. Bereits in der sechsten Minute führten die Jungs der JSG mit 0:7. Es wurden keine großartigen Spielzüge eingesetzt. Man erspielte sich Freiräume und durch die erstklassige Leistung jedes Einzelnen an seiner Position ging das Angriffsspiel leicht von der Hand. Auch in der Abwehr funktionierte die Absprache und Gerard Szymula parierte so Einiges. Der TSG schaffte es nicht, die JSG in Bedrängnis zu bringen. Mit einem 11:20 ging es in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit spielte die JSG im Angriff noch einmal so richtig auf. Obwohl man mit nur einem Auswechselspieler angetreten war, schienen die Jungs der JSG nicht müde zu werden. In der Abwehr wurde miteinander gesprochen und das Bollwerk war kaum zu bezwingen. Im Angriff gab es immer wieder wunderschöne Einzelaktionen zu sehen. Einige Distanzwürfe fanden gerade in den letzten 5 Minuten der Partie ihren Abnehmer in Thomas Huber und konnten verwandelt werden, das letzte in der letzten Spielsekunde. Mit einem 22:43 ging das Spiel zu Ende. Alles in allem eine Top-Teamleistung, der krönende Abschluss der Saison. Dank gilt vor allem dem Trainerteam: Stefan Tunkl , Marc Fischer und dem inzwischen in Kuala Lumpur weilenden Christoph Seitz.

Für die JSG spielten und trafen: Gerard Szymula (Tor), Berke Karadede (11), David Askovic (4), Felix Beyer (2), Erik Rother (5), Thomas Huber (7), Thorben Kalt (9), León Alvarez de la Puebla (5).

 

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Frauen 1 | Vorschau BWOL TSV Wolfschlugen vs. HSG Mannheim

Sonntag, 26.03.2017, 15.00 Uhr

Mit Optimismus zum Auswärtsspiel

Noch fünf Spiele werden in der laufenden Runde gespielt, davon stehen für die Flippers drei Auswärtspartien auf dem Plan. Am Sonntag geht die Fahrt nach Wolfschlugen zu den Hexenbanner-Mädels. Die Wolfschlüger BWOL-Frauen konnten sich am letzten Wochenende, wie zuvor schon Mannheim, gegen die HSG St. Leon/Reilingen durchsetzen und belegen nun mit 23:19 Punkten den siebten Tabellenplatz. Mit drei Punkten Abstand (20:22) hat sich Mannheim auf Rang neun seit Wochen festgefahren. Das letzte Spiel gegen Bönnigheim hat das Team von Peter Jano abgehakt und blickt nun optimistisch auf die anstehende Aufgabe, schließlich will man sich von den Abstiegsrängen noch weiter distanzieren. Im Hinspiel konnte der TSV Wolfschlugen einen 23:28-Auswärtssieg in der Richard-Möll- Halle landen, doch genau dafür wollen sich die Flippers nun revanchieren.

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Männer 1| TV Brühl – HSG Mannheim 24:37 (11:15)

HSG Mannheim mit eindrucksvollem Auswärtserfolg beim TV Brühl

Am Sonntag stand das nächste Highlight für die HSG und deren Fans vor der Tür, denn auswärts musste man zum Tabellendritten, dem TV Brühl, reisen. Platz 1 gegen Platz 3, beste Abwehr der Liga gegen den Top-Torjäger der Liga, Philipp Noske. Die HSG Mannheim entschied das Spiel deutlich für sich und holte zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga.

Die Partie war von Anfang an mit Spannung geladen. Der TV Brühl hatte bereits in den vorangegangen Partien mit einer offensiven 4:2-Deckung gespielt, um den Gegner bereits in der Anfangsphase unter Druck zu setzen. Das Trainerteam Müller / Klefenz hatte den Trainingsfokus der letzten Woche genau auf diese Offensive gelegt und das Team sehr gut vorbereitet. In dieser Anfangsphase verließ man sich auf das starke Zusammenspiel von Außen und dem Kreis. Das hohe Passtempo genügte meist, um die Defensive der Brühler auszuhebeln und die schnellen Schlagwürfe von Tim Stumpenhorst und Marc Fischer fanden immer wieder ihren Weg ins Tor der Gastgeber. In der 23. Minute nahm Gastgeber Trainer Richard Klamm seine erste Auszeit und setzte auf eine andere Taktik. Die Brühler organisierten ihre Abwehr neu, wechselten von einer offensiven 4:2-Deckung auf die defensiveren Varianten. Doch auch dafür hatte die HSG stets die passende Antwort parat. Durch die defensivere Abwehr der Brühler konnte Mannheim seine gewohnten Spieleröffnungen zeigen und sein starkes Positionsspiel aufziehen. Mit einer 4-Tore Führung der HSG beendeten die guten Unparteiischen die erste Hälfte der Partie.

Die zweite Phase der Partie gehörte den Mannheimern. Um Abwehrchef Dennis Schäfer positionierte sich ein Bollwerk an dem es kaum ein vorbeikommen gab. Immer wieder lief der Brühler-Rückraum gegen den Mittelblock der HSG an. Immer wieder konnten die Mannheimer das Spiel der Gastgeber unterbinden, die ihre Schützen so kaum in Szene setzen konnten. Im Angriff stimmten Zusammenspiel und Chancenverwertung der HSG. Der TV Brühl startete viele Angriffe in Kleingruppen oder mit Übergängen zu einem zweiten Kreis. Doch überall verhinderten Mannheimer Finger den „letzten Pass“. Wurde die Deckung doch einmal die Deckung überwunden, fand Brühl seinen Meister zwischen den Pfosten der HSG. Jonas Haslinger knüpfte an seine Top-Leistung der vergangenen Wochen an und zeigt sich im Aufstiegskampf stets auf der Höhe. In der 41. Minute parierte Jonas Haslinger nicht nur einen 7-Meter, sondern fing ihn sogar.

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Bei einem Stand von 18:27 nahm Brühl seine zweite Auszeit und wechselte wieder auf eine sehr offensive Manndeckung. Trotz der offensiven Abwehr konnte die HSG, mit einer läuferisch sehr guten Leistung, den Ball nach vorne und schließlich ins Tor befördern. Highlight des Abends war eine Aktion von Kreisläufer Johannes Oetzel, der einen Tempo-Gegenstoß der Brühler sehenswert durch einen „Catch“ nach NFL-Manier abfing und sich so den Applaus aller Zuschauer in Brühl sicherte.

Die Abwehrleistung der HSG zeigte sich bärenstark und auch im Angriff sind die Weichen Richtung Aufstieg gestellt. Am kommenden Samstag (25.03.2017) steht bei der HSG das letzte Heimspiel der Saison auf dem Plan. Zu Gast ist  niemand Geringeres als die starke TSG Ketsch. Für einen Sieg braucht die Mannschaft wieder 100% Einstellung und Willen, nur dann kann man das Spiel gegen einen unangenehmen Gegner für sich entscheiden. Außerdem brauchen die Männer  wieder die Unterstützung der vielen treuen Fans und Freunde der HSG. Diese sind wieder herzlich eingeladen um 19:00 Uhr in der Richard-Möll-Halle die Mannschaft auf ihrem Weg zum Aufstieg zu unterstützen.

Auf geht’s!!!

Für die HSG spielten:

Johannes Oetzel (2), Sebastian Hecker (1), Marc Fischer (7), Tim Stumpenhorst (5), Dennis Wolf (1), Stefan Tunkl (9/4), Jonas Spilger (2), Bastian Huber (1), Tobias Maier (3), Dennis Schäfer (3), Daniel Helfert, Tim Schmitt (3) sowie Jonas Haslinger im Tor

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Frauen 1 | BWOL TSV Bönnigheim vs. HSG Mannheim 28:25 (14:15)

Bittere Niederlage im Spiel gegen Bönnigheim

Mit einer bitteren und wieder einmal vermeidbaren Niederlage sind die Flippers am Sonntag abend aus Bönnigheim zurückgekehrt.

Dabei hatten sie über weite Strecken ein ordentliches Spiel hingelegt. Besonders in der ersten Hälfte lief es rund. Nachdem sich die beiden Mannschaften in den ersten fünf Minuten ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, baute Mannheim nach dem 4:4 schnelll seine Führung aus: Fink, Werner, Trummer und Schalk sorgten für einen schönen Vorsprung zum 4:8, woraufhin Bönnigheim erst mal eine Auszeit nahm. Im Anschluss daran, vergab Mannheim einige Chancen und verwarf auch einen Siebenmeter, so dass nun die Gastgeberinnen zum 8:8 ausgleichen konnten. Die Führung übernahm ab da wieder Mannheim und nach dem 9:9 und 10:10 errhöhten die Flippers auf 11:15 und 13:15. Nach dem 14:15 wurde jedoch erneut eine Siebenmeterchance vergeben, so dass man mit diesem knappen Zwischenergebnis in die Halbzeitpause ging.

Es ging ähnlich weiter wie schon in Abschnitt eins. Über die erste und zweite Welle gelangte man zu schnellen Toren, aber aus dem Spiel heraus lief nicht viel. Über 16:18 und 18:20 behielten die Flippers weiterhin die Oberhand. Nach dem 21:21, Henrike Finke musste gerade ihre zweite Zeitstrafe absitzen, gingen die Gastgeberinnen zehn Mintuen vor Spielende zum ersten Mal in dieser Hälfte in Front, nachdem sie vorher nie über einen Ausgleich hinausgekommen waren. Für Mannheim egalisierte Caro Trummer letztmals zum 22:22 und gleich darauf fiel durch Sina Hildebrand, die heute neun Tore für die Gegner warf, der nächste Treffer für Bönnigheim. Die zweite Auszeit war jetzt fällig und Peter Jano versuchte, sein Team noch einmal für den aufreibenden Schlussspurt neu anzuweisen. Durch die härtere Gangart wurde Bönnigheim ein Siebenmeter zugesprochen, der auch verwandelt wurde. Fünf Minuten waren noch zu spielen, als Nicole Werner – mit acht Treffern erfolgreichste Werferin für die HSG – den Anschlusstreffer zum 25:24 erzielte. Mannheim war also noch dran, aber die Nerven lagen blank. Zwei-Minuten-Strafe für Caro Trummer und Siebenmeter-Erfolg für den TSV, der daraufhin wieder mit zwei Toren vorne lag. Noch waren fünf Minuten zu spielen. Zum dritten Mal zeigte nun Peter Jano die grüne Karte, was aber zu diesem Zeitpunkt keine Ruhe ins Spiel bringt, aber und auch keine Tore. In den nächsten neunzig Sekunden gibt es auf beiden Seiten keinen Torerfolg. Drei Minuten vor Schluß erhält Henrike Fink die dritte Zeitstrafe und und wird disqualifiziert. Zeitgleich wird eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Peter Jano ausgesprochen und die Flippers stehen nun nur noch zu dritt auf dem Spielfeld. Bönnigheim passt das wunderbar und die Gastgeber erhöhen zum 26:23 und 27:23. Das Spiel ist gelaufen. Claudia Kammerer erzielt eine Minute vor Schluß das 27:24 und Caro Trummer legt per Siebenmeter zum 27:25 nach. Mehr war dann für Mannheim in dieser hektischen Schlußphase nicht mehr drin. Drei Sekunden vor dem Schlußpfiff krönt Bönnigheim seinen glücklichen Sieg mit dem 28:25.

Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt“, hadert Peter Jano mit dem Ergebnis. “Bönnigheim darf sich jetzt über das Ergebnis freuen und wir müssen schauen, dass wir aus den letzten fünf Spielen noch ein paar Punkte holen. Also schnell abhaken und das nächste Mal besser machen”. Anja Ferger zeigte sich mit der soliden Leistung ihrer Torfrauen zufrieden: “Stella Gudenau und Kendra Little haben ihre Aufgabe gut gemacht, auch zwei Siebenmeter gehalten. Es ist halt schade, dass wir vorne nicht mehr getroffen haben”. 

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann (2), Henrike Fink (4), Katrin Grieser, Claudia Kammerer (1), Anke Schalk (2), Shirinoy Rakhmatova, Nadine Titze (1), Caro Trummer (5/1), Caroline Vreden (2), Nicole Werner (8)

trainiert von: Peter Jano und Anja Ferger (Torwarttrainerin)

betreut von: Daniel Cornelius (Physio)

Torfolge:

5. 4:5, 10. 5:8, 15. 8:8, 20.11:12, 25.12:14, 30. 14:15, 35. 16:17, 40. 18:19, 45. 20:21, 50. 22:22, 55. 25:23, 60. 28:25

7-Meter 6/4 – 6/4

Zeitstrafen 2 – 7

Männer 3| TV Brühl : HSG Mannheim 18:18 (8:11), 19.03.2017

Gerechte Punkteteilung in Brühl

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die heimstarken Brühler. Diese spielen zuhause stets mit einem gut eingeharztem Ball, was den Gästen aus dem Mannheimer Raum, wo Harz verboten ist, immer ein Nachteil ist. So hatte auch die HSG mit dem Ball über die gesamte Spielzeit ihre Probleme. Zahlreiche unpräzise Abspiele und Fehlpässe waren die Folge. Dennoch hatte sie den besseren Start. So schnell wie die 0:3-Führung jedoch erspielt war, war sie auch wieder weg. Die Gastgeber führten bald mit 7:4. Es gab 7-Meter für Brühl. Nun kam das Comeback des Jahrhundert. Ex Oberligatorhüter Achim Ziegler wurde eingewechselt und hielt den 7-Meter wie in früheren Tagen. Nach langer Spielpause erklärte er sich bereit, für den aus gesundheitlichen Gründen für den Rest der Saison ausfallenden Frank Sander einzuspringen. Von nun an hatte die HSG ihre beste Phase. Sie war das bessere Team und drehte das Spiel zum Halbzeitstand von 8:11. Die 3-Tore-Führung konnte bis zur 42. Minute gehalten werden. Es stand zu diesem Zeitpunkt 13:16. Danach war Flaute im HSG-Angriff. Der nächste Treffer gelang erst in der 58. Minute zum 17:17 Ausgleich. Ohne Tore kann man nicht gewinnen. Es war zum Verzweifeln. Vergebene Großchancen, drei Pfostentreffer und ein nicht verwandelter 7-Meter brachten die HSG um den Erfolg. Torhüter Kai Wagner hielt die HSG mit einigen Paraden im Spiel. Am Ende musste man mit der insgesamt gerechten Punkteteilung zufrieden sein.

Mannschaftsaufstellung
Kai Wagner, Achim Ziegler, Niko Rothbart, Thomas Muschelknautz (1), Björn Rudde (3/1), Thorsten Tapenko (2), Eric Schauer (1/1), Eisler Diaz (1), Andreas Rippert, Martin Horst (2), Marc Schauer (3), Robin Wagner (3), Nicolas Beikirch (2)

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Mini-Spielfest in der Richard-Möll-Halle

Tore, Sport und Spaß: Mini-Handballer zeigen ihr Können

Rund 120 Kinder beim Miniturnier der HSG Mannheim in der Richard-Möll-Halle am Start

Auf den beiden Spielfeldern fliegen die Bälle, Eltern sitzen auf der Tribüne und klatschen und daneben klettern junge Nachwuchssportler auf dem Barren und balgen auf den Weichbodenmatten: Rund 120 Kinder zwischen 5 und 8 Jahren aus zehn Vereinen waren am 5. März beim jährlichen Turnier der HSG Mannheim für Minis und Superminis in der Richard-Möll-Halle am Start. Am Vormittag zeigten die jüngsten Handballer – genannt Superminis – ihr Können, am Nachmittag starteten nach einem gemeinsamen Aufwärmtraining die „großen“ Minis ihre Spiele.

Mit viel Begeisterung traten die jungen Nachwuchssportler in zehnminütigen Begegnungen auf dem Spielfeld gegeneinander an und beeindruckten mit Motivation und Einstaz. So gab es immer wieder tolle Pässe, schöne Tore und auch etliche gekonnte Torhüterparaden zu beklatschen. „Für uns steht bei den Minis und Superminis der Spaß am Handball im Vordergrund, nicht das Ergebnis.“, so Trainer Marc Schauer, der das Turnier gemeinsam mit Heiko Stricker organisierte. Zum Trainerteam der HSG Mannheim gehören außerdem Tamara Weingärtner sowie einige Jugendspieler der HSG. „Daneben sollen auch Teamgeist und Verständnis für das Spiel gefördert werden. Wir freuen uns über das gelungene Turnier und die vielen Gastmannschaften.“

Mit Kaffee, Kuchen, Waffeln und Würstchen versorgte das HSG-Küchenteam die Gäste. Bei der anschließenden Siegerehrung nahmen die Mini-Handballer stolz ihre Medaillen in Empfang.SuperminisBei den HSG-Superminis spielten: Jannick Z., Alina, Teja, Nia und Jannick B.

 

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Bei den HSG-Minis spielten: Theresa, Atakan, Nikolas, Jan, Jonas J., Jonas S., Henning, Samu, Karl, Lukas, Tim und Milo

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Ostercamp „Rund um den Ball“ TSG Seckenheim e.V. vom 10.04 – 13.04.

Ostercamp „Rund um den Ball“ TSG Seckenheim e.V.

Liebe Kinder, liebe Eltern endlich ist es soweit: Die Kindersportschule der TSG Seckenheim veranstaltet erstmalig vom 10.04.2017 – 13.04.2017 in der Richard-Möll-Halle das Ostercamp „Rund um den Ball“.

Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren erwartet in diesem Camp ein täglich wechselndes Sport- und Bewegungsangebot „Rund um den Ball“. Klassische Ballsportarten wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball stehen auf dem Programm, aber auch Tennis, Hockey, Rugby und Tischtennis werden die Kinder kennenlernen und ausprobieren. Darüber hinaus werden erlebnisreiche Ausflüge durchgeführt und der Besuch kooperierende Einrichtungen in der Umgebung besucht.

Die Kindersportschule Seckenheim führt das Programm in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der TSG Seckenheim und benachbarten Vereinen durch. In spielerischer und kindgerechter Form wird das Team ein tolles und abwechslungsreiches Bewegungsprogramm gestalten.

Die HSG Mannheim engagiert sich im Rahmen des Camps mit mehreren Jugendtrainern, die auf spielerische Art und Weise Alles daran setzen die Kinder für den Handballsport zu begeistern. Im Kalenderjahr 2017 haben sich die Handballer unter anderem zum Ziel gesetzt verstärkt Nachwuchs im männlichen und weiblichen Bereich zu gewinnen und die Jugendarbeit weiter zu stärken.

Wir hoffen nach diesem Camp so viele Kinder wie möglich in der HSG-Familie begrüßen zu können!

Weitere Informationen und Anmeldeformulare zu unseren Sportcamps erhalten Sie in der Geschäftsstelle oder während unserer Sprechzeiten:

 

TSG / KiSS Seckenheim

Seckenheimer Hauptstr.68

68239 Mannheim

Tel.: 0621/4844827 (KiSS)

0621/4814877 (TSG)

kindersportschule@tsg-seckenheim.de

info@tsg-seckenheim.de

www.kiss-seckenheim.de

www.tsg-seckenheim.de

 

KiSS Sprechzeiten:

Montag: 16.30-18.00 Uhr

Mittwoch: 10.00-12.00 Uhr

Freitag: 10.00-12.00 Uhr

TSG Sprechzeiten:

Montag: 10.00-12.00 Uhr und 16.30-18.00 Uhr

Mittwoch: 10.00-12.00 Uhr

Donnerstag: 10.00-12.00 Uhr

Freitag: 10.00-12.00 Uhr

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Männer 1 | HSG Mannheim – HG Oftersheim/Schwetzingen 36:19 (18:8)

Deutlicher Heimsieg für HSG

Am Samstagabend empfing die HSG Mannheim mit der HG Oftersheim/Schwetzingen 3 das Schlusslicht der Tabelle. In der heimischen Richard-Möll-Halle sollten die Rollen bei dieser Partie von Beginn an klar verteilt sein.

Der Spitzenreiter ließ den Gästen von Beginn an kaum eine Chance. Zahlreiche Ballgewinnen verwandelte Jonas Spilger schon in der ersten Hälfte per Tempogegenstoß für die HSG. Auch das Highlight des Abends, ein Konter-Kempa-Tor über das gesamte Feld, landete auf seinem Konto. Doch diese spektakulären Aktionen wären nicht möglich gewesen, ohne die starke und konzentrierte Abwehrarbeit, die die Mannschaft zeigte. Sowohl an der 5:1-Deckung, als auch der 6:0-Deckung der Mannheimer, gab es für die HG kaum Vorbeikommen. Viele Würfe der Gäste landeten in den Händen von Torwart Jonas Haslinger. Bei einem Stand von 18:8 für den Gastgeber ging man in die Halbzeitpause.

Auf den Rängen hatte man bereits das Gefühl, dass das Spiel gelaufen sei. Für die Mannschaft hieß es weiter fokussiert zu bleiben, Charakter zeigen und auch in solch einem Spiel bis zum Schluss das Tempo hoch zu halten. In der zweiten Hälfte der Partie konnte Schwetzingen nur selten die Deckung der HSG überwinden. Im Mittelblock unterstützte Johannes Oetzel Abwehrchef Dennis Schäfer und sorgte so noch einmal für zusätzliche Intensität. Die teils unvorbereiteten Würfe fanden dann in Philipp Pritchard, der mittlerweile bei den Mannheimern zwischen den Pfosten stand, einem dankbaren Abnehmer. Im Vorwärtsgang blieb die Mannschaft weitgehend in ihrem Konzept und überlief die Schwetzinger Defensive schlichtweg. Positionsangriffe waren in der Schlussphase der Partie nur noch eine Rarität der Mannheimer. Aus allen Lagen versuchte die HSG ihre Führung weiter auszubauen und hielt das Tempo der Partie, durch zahlreiche Ballgewinne in der Defensive bis zur letzten Minute hoch. Die HG Oftersheim/Schwetzingen 3 musste sich nach Schlusspfiff mit 36:19 mehr als deutlich geschlagen geben.

Ausruhen kann man sich auf diesem Erfolg mit Sicherheit nicht. Am Sonntag den 19.03.2017 steht für die HSG Mannheim das nächste Auswärtsspiel an. Der Gastgeber ist kein geringerer als der derzeitiger Tabellendritten, TV Brühl. Mit dem klaren Ziel AUFSTIEG im Auge wird auch dieses Spiel wieder spannend, denn der TV Brühl erweist sich als ebenbürtiger Gegner. Die Männer der HSG sind mehr als gewarnt.

Alle Fans und Freunde sind wieder herzlich eingeladen die Mannschaft nächste Woche um 18:30 Uhr in der BZ-Halle (Am Viehtriebweg, 68782 Brühl) zu unterstützen.

Für die HSG spielten:

Johannes Oetzel, Sebastian Hecker (9), Marc Fischer, Tim Stumpenhorst, Dennis Wolf (5), Stefan Tunkl (9), Jonas Spilger (6), Bastian Huber, Tobias Maier (1), Dennis Schäfer (2), Daniel Helfert (1), Tim Schmitt sowie Jonas Haslinger und Philipp Pritchard beide im Tor