Männer 3

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Die Herren 1c belegte in den vergangenen Jahren regelmäßig einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte. In dieser Saison musste man sich bei vier Siegen mit dem neunten und letzten Platz zufrieden geben. Natürlich hätte das Team um Spielertrainer Marc Schauer gerne besser abgeschnitten, wirft man jedoch einen Blick zurück, muss man nicht unbedingt sehr enttäuscht sein. Die Voraussetzungen in diesem Jahr waren nicht optimal. Es wurde eine dritte Männermannschaft gemeldet, was für die 1c bedeutete, dass die Spielerdecke deutlich dünner war als in den Vorjahren. Einige Spieler standen nicht mehr zur Verfügung, auch konnte nicht mehr in bisherigem Umfang auf Aushilfen von oben zurückgegriffen werden. Priorität hatte in erster Linie der Erfolg bzw. der Aufstieg der 1b, was erfreulicherweise auch gelang. Dies war von Beginn an klar, für dieses Ziel war die 1c auch bereit sich etwas zurückzunehmen. Zum Verlauf der Runde ist festzustellen, dass es viel Licht und Schatten gab. Die 1c konnte mit den meisten Gegnern gut mithalten. Einige Spiele wurden nur sehr knapp und unglücklich verloren. Dies lag auch daran, dass die Mannschaft recht dünn besetzt war und in den seltensten Begegnungen vollzählig antreten konnte. Das Auswechselkontingent war oft begrenzt, sodass Leistungsträger zu lange eingesetzt werden mussten. Dies machte sich natürlich über die Spieldauer von 60 Minuten bemerkbar. Gerade in der zweiten Halbzeit musste man sich deshalb wiederholt noch geschlagen geben, weil die Luft ausging. Neben einigen schlechten Spielen gab es auch ein paar richtig gute, bei denen die Mannschaft zeigte, dass doch mehr in ihr steckt als der Tabellenplatz vermuten lässt. Zwei Highlights waren auf jeden Fall die beiden Lokalderbys gegen die eigene 1b vor zahlreichem heimischem Publikum. Erfreulich war, dass vor allem mit Tim Worster gelegentlich ein A-Jugendspieler eingesetzt wurde. Es hätten allerdings gerne auch ein paar Spieler mehr sein können. Die 1c hat diese Saison bereits abgehakt und blickt wie immer nach vorne. Die Moral in der Truppe ist unverändert gut, allen macht es nach wie vor Spaß. Die Mannschaft hat deshalb gerade beschlossen, zusammen zu bleiben und weiterzumachen. Vielleicht verbessern sich die Rahmenbedingungen wieder, die ein oder andere personelle Verstärkung würde nicht schaden. Was die nächste Runde bringt, bleibt wie immer abzuwarten. Erklärtes Ziel ist, auf jeden Fall besser abzuschneiden als in diesem Jahr.