mD-Jugend | HC MA-Neckarau : HSG Mann­heim 11:20 (3:10)

Mann­schaft mel­det sich zu­rück

Es war ein über­schau­ba­rer Spie­ler­ka­der, der sich zum Aus­wärts­spiel ge­gen Neckarau auf den Weg mach­te. Le­dig­lich 8 Feld­spie­ler stan­den dem Trai­ner zur Ver­fü­gung der Mo­ti­va­ti­on der Jungs tat das aber kei­nen Ab­bruch. Ein E-Ju­gend­spie­ler war als Not­fall­back­up vor­ge­se­hen und wie es der Zu­fall woll­te rutsch­te die­ser kurz vor An­wurf für ei­nen ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fall di­rekt in die Start­for­ma­ti­on.

Der Trai­ner hat­te mit ei­ner schwie­ri­gen Auf­ga­be ge­rech­net. Zum ei­nen muss die Mann­schaft noch bis Run­de­nen­de auf Mar­cel Bla­ha ver­zich­ten, des­sen Aus­fall sich in der Ab­wehr deut­lich be­merk­bar macht. Zum an­de­ren ver­fügt der Geg­ner auf meh­re­ren Po­si­ti­o­nen über in­di­vi­du­el­le Qua­li­tät im 1 ge­gen 1. Der bis­he­ri­ge Rund­en­ver­lauf hat ge­zeigt, dass die Jungs die­se Si­tu­a­ti­o­nen lö­sen kön­nen wenn sie voll bei der Sa­che sind und nach vor­ne ar­bei­ten aber in die­sem Be­reich ist noch viel Luft nach oben. Wir ha­ben uns dort ver­bes­sert es sind in­di­vi­du­el­le Fort­schrit­te zu se­hen aber ge­gen kör­per­lich über­le­ge­ne Spie­ler ar­bei­ten wir noch zu oft al­lei­ne an­statt zu­sam­men­zu­schie­ben und sich ge­gen­sei­tig ab­zu­si­chern und zu hel­fen.

Auf dem Spiel­feld konn­te man in Halb­zeit 1 auch ge­nau das be­obach­ten. Die Jungs lie­ßen sich öf­ter hin­ter­lau­fen oder hat­ten im 1 ge­gen 1 das Nach­se­hen. War­um das Er­geb­nis zur Pau­se trotz­dem 3:10 für uns hieß hat­te eine gan­ze Men­ge mit un­se­rem Tor­wart Leon Back zu tun der mehr­fach kla­re Ein­wurf­mög­lich­kei­ten des Geg­ners zu Nich­te mach­te und tech­ni­sche Feh­ler der Heim­mann­schaft. Die 10 Tref­fer im An­griff wa­ren ab­so­lut in Ord­nung, die Kin­der spie­len mit­ei­nan­der und mitt­ler­wei­le hat je­der ver­stan­den, dass es wich­tig ist sich et­was zu­zu­trau­en un­ab­hän­gig da­von ob es am Ende funk­ti­o­niert oder nicht. Feh­ler sind er­laubt da­raus ler­nen die Kin­der und über ein ge­ziel­tes Coa­ching kann man auch von au­ßen ein­wir­ken, da­mit es beim nächs­ten Mal bes­ser ge­macht wird. Die Kin­der sol­len im­mer mu­tig und mit Spaß bei der Sa­che sein.

In Halb­zeit 2 be­gann der Geg­ner mit ei­ner sehr of­fen­si­ven De­ckung und konn­te da­durch di­rekt ei­ni­ge Ball­ge­win­ne ver­zeich­nen und den Rück­stand ver­kür­zen. Wie das sein kann? Ganz ein­fach: Wir ha­ben uns zu we­nig be­wegt. Die Jungs fin­gen sich aber wie­der schaff­ten es Mit­te der Halb­zeit die Hek­tik aus dem Spiel zu neh­men und kon­zen­triert zu Ende zu spie­len. Am Ende stand es 11:20 und das Team freu­te sich über wei­te­re 2 Punk­te.

Ne­ben der sehr gu­ten Tor­wart­leis­tung von Leon Back war un­ser Kreis­spie­ler Ma­ri­us Wal­ter mit 9 Tref­fern er­folg­reichs­ter Wer­fer. Das war mög­lich, weil er sich in­di­vi­du­ell ver­bes­sert hat und un­se­re Rück­raum­spie­ler es im­mer wie­der ge­schafft un­se­ren Kreis­spe­zi­a­lis­ten mit gu­ten An­spie­len ein­zu­set­zen. Der Ball muss da erst­mal im rich­ti­gen Mo­ment hin­kom­men. Und das ist et­was das ha­ben sich die Jungs er­ar­bei­tet, da­für trai­nie­ren sie.

Für die HSG spiel­ten: Leon Back, Tim Jop­pek (bei­de Tor), Ya­sin Kor­kut (3), Jo­nas Barth, Mar­lon Al­va­rez de la Pu­e­bla, Da­vid Schau­er (4), Ma­ri­us Wal­ter (9), Ma­xi­mi­li­an Mu­schel­knautz (4), Tile Kühn­lein, Jan Schra­der

mD-Jugend | HSG Mannheim – JSG Mannheim/Käfertal 20:18 (10:8)

Knapper Heimsieg gegen Käfertal

Mit Jan Schrader und Leon Back fehlten bei der HSG am vergangenen Sonntag zwei wichtige Spieler. Dennoch wollte das Team mutig ins Spiel gehen und nichts an seiner Spielanlage verändern.

Mit Tim Joppek stand zum ersten Mal ein E-Jugendlicher über die volle Spielzeit im Tor. Die Aufgabe der Abwehr war es ihn so zu unterstützen, dass der Gegner viele Würfe bedrängt und aus ungünstigen Wurfpositionen nehmen musste. Weitgehend funktionierte das auch gut und es konnte sich ein 8:4 Vorsprung erarbeitet werden. Dann gab es einen kleinen Bruch im Spiel denn der SC Käfertal zog seine großen Spieler in den Rückraum und die Abwehr der HSG blieb zu passiv. Mit 10:8 ging es in die Pause.

Die zweite Spielhälfte war geprägt von großem Kampf. Einen 3 Tore Vorsprung der HSG hatte Käfertal beim 18:18 wieder egalisiert. Die Partie war 8 Minuten vor Schluss völlig offen aber der Angriff schlug noch einmal zu und der HSG Abwehr gelang es keinen Gegetreffer mehr zuzulassen. Der letzte Angriff wurde ausgespielt und der Ball lag zum 20:18 Endstand im Tor.

mD-Jugend | JSG St. Leon/Reilingen – HSG Mannheim 24:13 (10:5)

Verdiente Auswärtsniederlage in Reilingen

Am vergangenen Sonntag stand für die männliche D-Jugend das vom Trainer erwartete schwere Auswärtsspiel in Reilingen an. Es war der bisher stärkste Gegner. Körperlich überlegen und im 1 gegen 1 Verhalten gut geschult.

In solchen Spielen kommt es besonders auf die Einstellung an, die einfachen Dinge so gut wie möglich zu machen und die eigenen Stärken auszuspielen. Die ersten 10 Minuten funktionierte das auch ganz ordentlich, besonders über die mit Marcel Blaha und Yasin Korkut stark besetzte rechte Seite. Dann deckte der Gegner etwas offensiver und griff gezielt die Passwege an. Eine Auszeit des Trainers mit der Aufforderung sich die Bälle im Angriff bewusst in den Lauf zu spielen, die Nahstellen anzugreifen und intensive Laufarbeit zu zeigen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Immer wieder gab es unvorbereitete Abschlüsse von ungünstigen Positionen, die zu schnellen Gegenstößen der Heimmannschaft führte. Zur Pause führte Reilingen völlig verdient mit 10:5.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich – trotz erneuter Einstellung der Mannschaft in der Kabine – wenig am Spielgeschehen. Reilingen zog Tor um Tor davon und die HSG tat sich in Angriff und Abwehr schwer. Für ein wenig Belebung sorgten in der Endphase des Spiels die E-Jugendlichen Moritz Kiesel, Linus Sander, Chang Stricker und Maximilian Muschelknautz. Die drei letztgenannten konnten sogar jeweils ein Tor erzielen. Leon Back im Tor der HSG konnte sich über die gesamte Spieldauer mit etlichen Paraden auszeichnen und verhinderte so eine deutlich höhere Niederlage.

Nun gilt es für den Trainer das Spiel zu analysieren und die Kinder in den entscheidenden Bereichen noch besser auszubilden. Außerdem wird er seiner Mannschaft vor Augen halten was sie in diesem Spiel gut gemacht hat. Beispielsweise gibt es 7 unterschiedliche Torschützen und die Armhaltung beim Wurf hat sich bei einigen Spielern verbessert.

Die Mannschaft wird aus dieser Niederlage lernen und gestärkt in die nächsten Spiele gehen. Auch das ist eine wichtige Erfahrung für jeden einzelnen. Der Teamgeist ist ungebrochen. Wir kommen wieder!