peter

Frauen 1 | BWOL HSG Mannheim vs. HSG Strohgäu 20:23 (9:16)

Mannheim kassiert seine zweite Niederlage

Es sollte und wollte nicht klappen am Sonntag Nachmittag beim jüngsten Heimspiel der Flippers. Am Ende galt es, eine Niederlage zu akzeptieren und die Handballfrauen der TSG Seckenheim sollten sich nun rasch auf die nächsten Aufgaben konzentrieren, ohne groß zu hadern.

In den ersten zehn Spielminuten wurde man von wieselflinken Gäste regelrecht überrannt. Schnell führten diese mit 2:5 Toren und erhöhten auf 2:7 und 3:8. Nach zehn Minuten leuchtete ein 4:8 auf der Anzeigetafel. Danach tat sich fünf Minuten gar nichts mehr, bis die Strohgäuer auf 4:10 erhöhten. Im Minutentakt traf dann endlich wieder Mannheim und man kam auf 8:10 (20.) heran. Wer jetzt glaubte, dass die Flippers ins Spiel zurückgefunden hatten, sah sich getäuscht. Der kleine Hoffnungsschimmer, der kurz aufflackerte, erlosch genauso schnell wieder und mit einem 5:0-Lauf erhöhten die Gäste auf 8:15. Mit einem Pausenstand von 9:16 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte setzte sich die Misere fort. Die Würfe auf das gegnerische Tor gingen entweder daneben, waren zu wenig kraftvoll oder wurden von einer glänzend haltenden Torfrau im gegnerischen Kasten pariert. Es klappte einfach zu wenig, auch die Rückraumspielerinnen haderten mit ihrem Wurfpech. rintheim - jennyEin schöner Lichtblick heute war Jennifer Schlipf auf der Linksaußen-Position, die zwei Tore erzielte und während ihres Einsatzes auch unermüdlich und erfolgreich in der Abwehr rackerte. Über 12:18, 14:21 und 15:22 blieb man insgesamt jedoch weit hinter seinen Möglichkeiten und den Erwartungen zurück. In den letzen zehn Minuten stellte Peter Jano auf doppelte Manndeckung um. Und tatsächlich konnte man den Gegner so doch etwas aus der Ruhe bringen und auf vier Tore verkürzen (18:22/55.). Doch auch dies war nur ein kurzes – und leider auch zu spätes – Aufflackern und nach sechzig Minuten hieß der vorläufige Endstand 19:23. Nach der Schlusssirene wurde noch ein Freiwurf gewährt, den Caroline Vreden passgenau im gegnerischen Gehäuse unterbrachte und somit ein leicht geschöntes Ergebnis von 20:23 Toren stand.

Für die HSG spielten:

Stella Gudenau (Tor), Kendra Little (Tor), Hannah Edelmann, Henrike Fink 2/1, Cora Goldmann 4, Monja Lorenz, Carmen Ringler, Jennifer Schlipf 2, Nadine Titze, Caro Trummer 3/1, Caroline Vreden 5, Nina Wendler, Anne Wild 4

trainiert von: Peter Jano

betreut von: Anja Ferger und Rolf Bellmann (Physio)

Torfolge:

5. 2:5, 10. 4:8, 15. 4:8, 20. 7:10, 25. 8:15, 30. 9:16, 35. 11:17, 40. 13:29, 45. 13:20, 50. 15:21, 55. 18:22, 60. 20:23

7-Meter 4/2– 5/4

Zeitstrafen 5 – 2